Juso-Hochschulgruppen begrüßen die "Zukunftsdebatte 2030" der SPD Brandenburg, fordern aber mehr Mut zu progressiven Ideen und breite Debatten mit Studierenden ein, um ein Leitbild für eine sozial gerechte "Hochschuloffensive 2030" zu erstellen und zu implementieren. Zur Realisierung fordern sie eine Initiative für eine sozial gerechte Steuerreform, um mit staatlichen Mehreinnahmen die notwendigen Bildungsausgaben finanzieren zu können.
Potsdamer Jusos wählen David Kolesnyk erneut zum Vorsitzenden
David Kolesnyk ist am 12. Oktober als Potsdamer
Juso-Chef wiedergewählt worden. Zu seinen Stellvertretern wurden Jenny
Friedrich, Thomas Bachmann und Grit Wollenberg gewählt. Ziele für die nächsten
zwei Jahre sind die weitere inhaltliche Positionierung in den Bereichen Jugend,
Umwelt und Verkehr.
Mike Schubert: „Regeln für Grundstücksgeschäfte sollen zukünftig den
Handlungsrahmen festlegen “
Die SPD Stadtfraktion hat in ihrer gestrigen Sitzung über die derzeitige
Verkaufspraxis der Stadt Potsdam und ihres Immobilienunternehmens Gewoba
diskutiert. Vor allem die Frage von Ausschreibungsfristen wurde ausführlich
besprochen. Einig war sich die Fraktion darin, dass durch die
Stadtverordnetenversammlung Regularien für Grundstücksverkäufe der
Landeshauptstadt beschlossen werden sollen. Solche Richtlinien wurden bereits von
den Stadtverordnetenversammlungen anderer Städte beschlossen.
"Nach jahrelangem Ringen begrüßt die Potsdamer SPD die in Aussicht gestellte Landesbeteiligung an der Gedenkstätte Lindenstraße 54", fasst Fraktionsvorstand Till Meyer die Meinung seiner Kolleginnen und Kollegen zusammen. Susanne Melior, MdL, hatte darüber auf dem SPD-Unterbezirksparteitag berichtet.
SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert regt an, zur Frage der Bebauung an der Schwanenallee durch die Stadt ein Rechtsgutachten als Grundlage für den weiteren Prozess in Auftrag zu geben. „Egal ob die Aufstellung eines B-Plans morgen modifiziert beschlossen wird: Damit ist die Frage der Zulässigkeit und des Umfangs einer Bebauung in der Schwanenallee noch nicht geklärt. Die juristische Einschätzung eines von der Stadt beauftragten Baurechtsexperten wäre eine sinnvolle Entscheidungsrundlage. Damit wäre eine juristische Meinung unabhängig von den nachvollziehbar interessegeleiteten Stellungnahmen von Investor und Anwohnern vorhanden,“ so Schubert.
Die SPD-Fraktion wird dem von der Linken gestellten Dringlichkeitsantrag nicht zustimmen. „Solch hektisches Agieren mit Dringlichkeitsanträgen schadet dem Anliegen“, sagt Fraktionsvorsitzender Mike Schubert. „Die Entscheidung fällen wir im Dezember anhand objektiver Kriterien. Dabei lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen,“ so Schubert.
Bereits seit Monaten wird in der Landeshauptstadt Potsdam zum Teil kontrovers über Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und der Einflussnahme auf kommunale Entscheidungen diskutiert. Die Potsdamer SPD hat auf ihrem Parteitag am vergangenen Samstag einen Vorschlag für mehrere verbindliche Beteiligungsinstrumentarien beschlossen.
Für ihre 80jährige Mitgliedschaft in der SPD ist die Genossin Ursula Krüger, Jahrgang 1914, vom Vorsitzenden ihres Potsdamer Ortsvereins Mitte/Nord, Dr. Norbert Wiemann, auf dem Potsdamer Unterbezirksparteitag am
24.09.2011 mit einer Urkunde sowie dem goldenen Parteiabzeichen mit aufgesetztem Brillanten geehrt worden.