"Wir müssen Teilhabe und Selbstbestimmung aller Menschen von Anfang an ermöglichen. Wie überall im Land gibt es auch in Potsdam noch viele Baustellen, damit ein neues soziales Miteinander entsteht und ausgrenzende Barrieren abgebaut werden. Aber ohne mehr Bundesmittel, bessere Förderprogramme und eine enge Bund-Länder-Kooperation wird dies nicht funktionieren", befürchtet Andrea Wicklein und kritisiert die bisherigen Planungen der Bahn für den barrierefreien Umbau des Bahnhofes Charlottenhof: "Die Bahn baut derzeit erst ab 1000 Reisenden täglich ihre Bahnhöfe barrierefrei um. Aber selbst der Bahnhof Charlottenhof, der täglich mehr als 1000 Fahrgäste zählt, soll erst ab 2016 barrierefrei umgebaut werden. Das ist viel zu spät.
Die Diskussion um die Zukunft der Schwimmbadversorgung in Potsdam kommt in eine entscheidende Phase. Am 7. Dezember werde ich den Stadtverordneten eine Mitteilungsvorlage über eine Untersuchung zu drei möglichen Varianten vorlegen. Variante 1 sieht die Sanierung der Schwimmhalle am Brauhausberg vor. Variante 2 schlägt den Neubau eines Familien- und Sportbades an der Biosphäre im Bornstedter Feld vor. Nach Variante 3 soll die Halle am Brauhausberg saniert werden und gleichzeitig ein kleines Kiezbad im Norden nach Vorbild der Halle am Stern entstehen.
Nach 2 jähriger Amtszeit fand am 24.11.2011 die Neuwahl für den Vorstand des OV - Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld statt. Im Amt als Vorsitzender wurde Robert Crumbach bestätigt. Ebenfalls wurde Martina Wilczynski als stellv. Vorsitzende wieder gewählt. Zudem wird Dr. Bernd Küster für die nächsten 2 Jahre als Kassierer weiter fungieren. Als Beisitzer wurden Anke Michalske- Acigolu, Carsta Graf, Thomas Bachmann und Wolfgang Günther gewählt.
Zur Mietpreisentwicklung in Potsdam erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Mike Schubert: "Die Erfahrungen anderer Städte zeigen zwei Dinge: 1. Es gibt bei dieser Frage keine einfachen Lösungen. 2. Ohne die Unterstützung aus Landes- und Bundesprogrammen können Städte solche Mietpreisentwicklungen nicht stoppen."
„Frei leben - ohne Gewalt“ ist zwar das gute Recht von Frauen, aber leider steht es noch viel zu oft nur auf dem Papier. Weil das so ist, hat auch in diesem Jahr die SPD Brandenburg vor ihrer Geschäftsstelle erneut „Flagge gezeigt“. Am 25. November, dem internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“, weht vor dem Regine-Hildebrandt-Haus wie bereits in den vergangen Jahren die Fahne von TERRE DES FEMMES. „Frei leben – ohne Gewalt“. Sie wurde zum Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen gehisst.
Heute hat die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP mit dem Beschluss über den Bundeshaushalt auch die weitere Schwächung der Sozialen Stadt beschlossen. Das hat negative Auswirkungen auch für Potsdam, befürchtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein: "Diese Kürzungen verbieten sich. Angesichts des rechtsextremen Terrors erstaunt es umso mehr, dass die Regierungsfraktionen noch immer nicht verstanden haben, dass unsere Stadtteile nicht durch Beton, sondern erst durch die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger lebendig werden. Genau diese Projekte verhindern Rechtsextremismus und fördern Integration. Nun aber drohen auch die Potsdamer Projekte weiter auszutrocknen. Auch die Brandenburger CDU- und FDP-Bundestagsabgeordneten sind dafür verantwortlich."
Die SPD Potsdam unterstützt den Aufruf des Bündnisses "Potsdam bekennt Farbe" zum Waldstadtspaziergang am 3. Dezember 2011 ab 11 Uhr von der Haltestelle Friedrich-Wolf-Straße am Waldstadt-Center mit anschließendem Rundgang Zum Jagenstein/Zum Kahleberg.
Die Potsdamer SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein freut sich über das Richtfest für den Landtagsneubau: "Der Landtagsbau im Gewand des früheren Stadtschlosses ist ein weiterer beeindruckender Meilenstein bei der Wiederbelebung der Potsdamer Mitte. Ich bin beeindruckt, wie sich seit Monaten Stein für Stein das Gesicht der Mitte verändert hat. Mit dem Landtagsneubau am Alten Markt kommt das Parlament vom Berg herunter in die Mitte. Hier wird ein lebendiger Ort der Demokratie entstehen und hier schlagen wir eine Brücke in die Zukunft der Stadt Potsdam."