| Unsere Themen |
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Als politische Jugendorganisation befassen wir uns mit verschiedenen politischen Themen. Im Folgenden erhaltet ihr einen kurzen Überblick über Themen, mit denen wir uns unter anderem beschäftigen: Neben dem Folgenden hier drei Anträge von uns, die beim letzten Parteitag der SPD Potsdam angenommen wurden:
Junges Leben in PotsdamIn Potsdam haben viele junge Menschen das Gefühl, dass man sie nicht recht will, man sie von den Wiesen scheucht, dass es zu wenig Ausgehmöglichkeiten für sie gibt und sie lieber in Berlin zur Party fahren.Wir finden es wichtig, dass gerade in einer Stadt Potsdam, mit vielen Studierenden, SchülerInnen, Azubis und anderen jungen Menschen, junge Kultur sichtbar im Stadtbild vertreten ist. Es ist wichtig, dass sich alle hier zu Hause fühlen und gerne ihre Freizeit hier verbringen. Unserer Meinung nach ist es besonders wichtig, dass es auch Freizeitangebote abseits des Mainstream gibt, denn in der Vielfalt liegt die Schönheit. WohnraumIn Potsdam gibt es zu wenig günstigen Wohnraum, was gerade für viele junge Leute schwierig ist, aber auch vielen anderen Potsdamerinnen und Potsdamern Probleme bereitet. Aber nicht nur am Geld liegt es, es gibt schlicht und einfach zu wenig Wohnungen, damit man überhaupt in einer zumutbaren Zeit eine finden kann. Daher setzen wir uns als Jusos Potsdam dafür ein, dass das Land Brandenburg sozialen Wohnungsbau fördert, um so den Wohnungsmangel zu bekämpfen und nicht nur Wohnungsabriss zu fördern. Hinzu kommt gerade in Potsdam, dass hier viele Studierende wohnen, von denen einige gerne die Möglichkeit nutzen würden, in einem Studentenwohnheim zu wohnen. Das Problem ist auch hier in Potsdam, dass es zu wenige Wohnheimplätze gibt. Wie beim Wohnungsbau ist auch hier das Land in der Pflicht. Es ist Landesaufgabe für ausreichend Wohnheimplätze zu sorgen. Zudem unterstützen die Jusos Potsdam das Bestreben eines Kommunalen Wohnungsbauprogramms.BildungBildung ist entscheidend für die Fähigkeit zur selbst bestimmten Entwicklung jeder und jedes Einzelnen. Bildung ist Grundlage dafür, seine oder ihre Umgebung nicht als gegeben hinzunehmen, sondern kritisch zu hinterfragen, auf welchen Grundentscheidungen und Rahmenbedingungen gesellschaftliche Umstände beruhen. Ein demokratisches Gemeinwesen ist deshalb auf Bildung angewiesen und muss sie seinen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dabei müssen alle gleichen Zugang und gleiche Chancen haben. Das deutsche Bildungssystem behindert jedoch Zugänge und verhindert wirkliche Chancengleichheit. Das hat System. In keinem anderen vergleichbaren Land bedingt die soziale Herkunft die Bildungschancen in einem so hohen Maße wie in Deutschland, weil es wahre “Durchlässigkeit” zwischen den einzelnen Bildungsbereichen (Schule, Ausbildung, Hochschule, Weiterbildung) nicht ermöglicht.Die Ursache für soziale Ausgrenzung und Benachteiligung besteht nicht in mangelnder Bildung, diese ist lediglich auslösendes Moment. Ursache für gesellschaftliche Ausgrenzung sind Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit und eine Politik, die solche Risiken nicht solidarisch absichert, sondern privatisiert. Bildung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, einen Arbeitsplatz zu finden und dadurch seine Existenz zu sichern. Sie ist aber nur eine notwendige, keine hinreichende Bedingung für soziale Integration. Nur in diesem eingeschränkten Sinne kann Bildung als neue soziale Frage begriffen werden. Wir Jusos wollen, dass alle eine lange gemeinsame Schulzeit haben, wir wollen eine Integrierte Ganztagsschule für alle! Wir Jusos wollen, dass alle einen Ausbildungsplatz erhalten! Dies wollen wir mit einem solidarischen Ausbildungsfonds erreichen, mit dem auch über- und außerbetriebliche Ausbildungsplätze finanziert werden. Wir wollen, dass jede und jeder mit einer erfolgreich absolvierten Berufsausbildung auch die Möglichkeit erhält, ein Studium aufzunehmen. So wollen wir den Zugang an den Universitäten und Hochschulen erleichtern. Wir Jusos wollen, dass der Zugang zu Hochschulen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist! Wir setzen uns ein für ein elternunabhängiges BAföG und lehnen jede Form von Studiengebühren ab. Wir Jusos wollen, dass Bildung Bundessache wird. Der Bund kann mehr Mittel für Bildung aufbringen, als die Länder. Zudem ist es wichtig, dass endlich Schluss ist, mit Klassenwiederholungen beim Umzug, aufgrund von 16 verschiedenen Bildungssystemen in Deutschland. Gegen Studiengebühren!Jede Form von Studiengebühren lehnen wir konsequent aus sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Gründen ab. Stattdessen setzen wir uns für eine ausreichende öffentliche Hochschulfinanzierung ein – denn für uns ist Bildung ein öffentliches Gut, das allen Menschen zu Gute kommen und deshalb öffentlich finanziert werden muss.Nach der Einführung allgemeiner Studiengebühren in mehreren unionsregierten Bundesländern zeigen sich bereits erste Auswirkungen: Immer weniger junge Menschen nehmen ein Studium auf oder brechen ihr Studium ab, weil sie sich die Gebühren nicht leisten können und sich nicht verschulden wollen. Gerade die Tatsache, dass vor allem Studierende aus einkommensschwachen Elternhäusern betroffen sind, verschärft die soziale Schieflage im deutschen Bildungssystem gravierend. Zugleich sind Studiengebühren ein Bestandteil der Ökonomisierung des Bildungssystems. Deshalb lehnen wir auch Modelle wie Studienkonten oder Langzeitstudiengebühren ab. Solche Modelle schreiben ebenfalls soziale Ungleichheiten fort und sind mit unseren Grundsätzen Chancengleichheit und Gerechtigkeit nicht vereinbar. Deshalb setzen wir uns für ein gebührenfreies Studium ohne Wenn und Aber ein. Atomkraftwerke schnellstmöglich abschalten!Für die Jusos steht fest, ein Ausstieg aus der Atomenergie muss schnellstmöglich erfolgen. Die Ereignisse in Fukushima haben gezeigt, dass kein Atommeiler "sicher" ist und lieber zu früh als zu spät abgeschaltet werden sollte. Das Argument, dass es zu einer Strompreisexplosium kommt und Stromknappheit eintritt ist Unsinn. Derartige Diskussionen gabe es nach dem Rot-Grünen Atomausstieg nicht, obwohl es scheint, als würden wir genau zu diesem zurückkehren. Es ist endlich an der Zeit, den Weg für erneuerbare Energien frei zu machen! Alle Ebenen müssen zusammenarbeiten und auch Perspektiven für Regionen entwickeln, in denen andere Energien als Erneuerbare bisher für Arbeitsplätze sorgen. Ebenso muss auf allen Ebenen ein ehrlicher Diskussionsprozess über neue Stromtrassen und mehr Flächen für erneuerbare Energien stattfinden.Gegen den Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals!Wir Jusos Potsdam positionieren uns eindeutig gegen den Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals. Es ist nicht nachvollziehbar, was Millionen in den Ausbau der Binnenschifffahrtswege gesteckt werden, wo man weiß, dass die Binnenschifffahrt weit hinter früheren Prognosen zurückgeblieben ist und es keinen Bedarf für den Ausbau gibt. Der Ausbau wäre ein unnötiger Eingriff in unsere Umwelt, den wir strikt ablehnen. Aber auch so gilt: Umwelt hat Vorfahrt vor Profit!Abgesehen davon beschäftigen wir uns aber auch mit anderen Themen, so werden wir dieses Jahr z.B. auch Veranstaltungen zur Wirschafts-, Sozial- und Gleichstellungspolitik durchführen. Außerdem gibt es neben lokalen Arbeitsgruppen (Azubis, SchülerInnen, Jugendkultur) auch landesweite Arbeitskreise, die sich mit den Themen Bildung, Umwelt, Inneres, Kommunales und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Wenn ihr Fragen zu Themen oder unserer Arbeit habt, stehen wir euch gerne unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können zur Verfügung. |



