Oberbürgermeister Jann Jakobs beim SPD-Ortsverein Potsdam West
Freitag, 5. März 2010

Der dritte Besuch des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs in einem SPD-Ortsverein der Stadt fand am Donnerstagabend erneut viel Anklang und Zustimmung. Jakobs war auf Einladung des Ortsvorsitzenden Dirk Albrecht zu Gast bei der SPD Potsdam-West. Er lobte die „lebendige Kiez-Kultur“ des Stadtteils und zog eine Bilanz der ganzen Stadt für die letzten acht Jahre. Zudem gab der Oberbürgermeister einen Ausblick auf die nächsten Jahre und nahm Stellung zu aktuellen Entwicklungen.

Eine der wichtigsten Aufgaben war und ist die Förderung der Kita- und Schulstruktur. Bis 2012 investiert Potsdam rund 100 Millionen Euro. „Das ist ein ehrgeiziges Programm“, sagte Jakobs und stellte klar: „Aber das ist für uns als kinderfreundlichste Stadt auch ein besonders wichtiger Bereich.“ Auch Potsdam-West ist im Rahmen des Konjunkturprogramm II beteiligt: Im Bereich der Zeppelin-Grundschule entsteht eine neue Kindertagesstätte.

Vorbild für andere Städte ist Potsdam auch im Bereich der Ausbildungsförderung. So konnte Jann Jakobs mitteilen, dass nun auch andere Städte und Kommunen der Initiative Potsdams gefolgt sind und die Auszubildenden, die mit einer Drei abschließen, für mindestens zwölf Monate einen Arbeitsvertrag geben.

Die etwa 25 SPD-Genossen und Gäste interessierten sich für die geplante Busspur in der Zeppelinstraße, deren Einführung zunächst in einem Modellprojekt getestet werden soll. Fragen kamen auch nach dem Bad auf dem Bornstedter Feld, dem Bahnhof Pirschheide und dem Uferweg am Griebnitzsee. Zum Thema Winterdienst vermeldete Jakobs, dass es eine neue Straßenreinigungssatzung geben werde und dass vor allem Straßen an Schulen und Krankenhäuser zwingend in den Reinigungsplan aufgenommen werden müssen. Jakobs kritisierte aber auch, dass es deutliche Defizite gegeben habe, die in der Zukunft bei einem ähnlich harten Winter abgestellt werden müssen.

Der SPD-Oberbürgermeister konnte außerdem noch einen Durchbruch in den Verhandlungen über den Bürgerbahnhof vermelden. Am Montag wurde Einvernehmen über die Planung des Gastronomie-Investor Josef Laggner erzielt. „Das wird den Bürgerbahnhof zum Leben erwecken“, sagte Jakobs. Es ist mit Laggner vereinbart, dass dort auch Bürger und Vereine diesen Standort nutzen können, kündigte der Oberbürgermeister an, was viel Beifall bei den Anwesenden fand.

 
Schliessen
Bitte füllen Sie alle Felder aus, die mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sind.

Kontaktdaten
Ihre Nachricht
Einverständniserklärung