| Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs im SPD-Ortsverein Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld |
| Donnerstag, 22. April 2010 | |
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Zum siebten Mal stellte sich am Mittwochabend der Potsdamer SPD-Oberbürgermeister Jann Jakobs der Öffentlichkeit und den SPD-Genossen im Stadtteil. Diesmal trug er seine Vorstellungen über die wachsende Stadt Potsdam im Ortsverein Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld vor. Etwa 40 Interessierte waren ins Bürgerhaus Sternzeichen gekommen, um sich über die aktuellen Entwicklungen in der Stadt und im eigenen Kiez zu informieren.
Jann Jakobs stellte die Erfolge seiner Politik der vergangenen acht Jahre vor. Seit 1993 ist er in der Landeshauptstadt Potsdam tätig und hat seither an vielen Ecken etwas bewegt. So ist es gelungen, eine freie Trägerlandschaft für die Kindertagesstätten einzurichten, die beispielhaft ist. Die Zahl der Kita-Plätze hat sich auf 12.000 verdoppelt, und die Stadt prosperiert weiter. Potsdam reagiert auf diese Entwicklung, indem in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro in die Sanierung der Kitas und Schulen investiert wird. Auch als Wissenschaftsstadt ist Potsdam deutschlandweit bekannt. Sichtbar wird der Erfolg der Politik des SPD-Oberbürgermeisters auch in der Mitte der Stadt: Dort bekommt Potsdam mit dem Landtagsneubau, der Sanierung der Stadt- und Landesbibliothek und der Entwicklung an der Alten Fahrt ein neues Gesicht. „Wir sehen die hervorragende Entwicklung Potsdams an allen Ecken“, sagte Jakobs. Aktuelle Diskussionen über einen möglicherweise „gestauchten“ Landtag bezeichnete er als „Humbug“. Auch die Debatte über den Medienstandort Babelsberg angesichts der Beschwerden von Hermes Synchron sei an den Haaren herbeigezogen. Die Verwaltung tue alles für die Planungssicherheit der Mediengesellschaften. „Wir kümmern uns. Das ist ein wichtiger Standort für die Stadt. Und er bleibt es auch.“ Gebaut wird aber nicht nur im Zentrum. Attraktiver werden sollen auch die Stadtteile am Rande der Innenstadt. Mittwochfrüh präsentierte der Oberbürgermeister die Starterprojekte für die Gartenstadt Drewitz, berichtete er der Runde. Die Gartenstadt soll eine Art Central Park von Drewitz werden. Dort entsteht ein grünes Kreuz durch den Rückbau der Konrad-Wolf-Allee zu einem Park. Außerdem werden die Wohnungen umfangreich saniert, die Grundschule „Am Priesterweg“ wird zur Stadtteilschule. „Wir haben die anderen Stadtteile schöner gemacht. Jetzt ist Drewitz dran“, sagte der Oberbürgermeister. Jakobs machte deutlich, dass er sich zuständig fühlt für die ganze Stadt: „Ich bin der Oberbürgermeister für alle Potsdamer.“ In Anwesenheit der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein und des Postdamer SPD-Unterbezirkschefs Mike Schubert kamen auch andere Fragen im Kiez zur Sprache. Ein Bürger beschwerte sich über das wilde Parken in Drewitz, ein anderer über die nicht abgesenkten Bordsteine am Laplacering Richtung Stern-Center. Jakobs sicherte einen Vor-Ort-Termin bezüglich der Parkplatzfrage zu. Mike Schubert beklagte den schlechten Zustand der Nebenstraßen. Der Oberbürgermeister wird sich auch für die Stiftung Jagdschloss Stern einsetzen. Und die Bundestagsabgeordnete Wicklein plädierte für die Reaktivierung der Rieselfelder, die vor Stahnsdorf liegen. Das geklärte Wasser soll das Austrocknen der Bäche Kirchsteigfeld verhindern. Auch das werde in die politische Arbeit einfließen, versprach, Jakobs. Ein gelungener Abend, lobten die Anwesenden. Schließlich erhielt der SPD-Oberbürgermeister für Vortrag und Debatte einen großen Applaus. |




