| Baubeginn beim Jugendprojekt freiLand |
| Mittwoch, 28. Juli 2010 | |
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Jann Jakobs sagte: „Ich bin froh, dass es jetzt losgeht. Der Einsatz der Jugendlichen ist ein gutes Zeichen, dass das freiLand-Projekt auch ernsthaft angegangen wird. Meine Unterstützung haben die Jugendlichen.“ Selbstkritisch fügte der SPD-Oberbürgermeister aber auch an, dass man zu spät auf die Wünsche der Jugendlichen reagiert habe und auf sie eingegangen sei. „In Zukunft werden wir besser zuhören“, versprach er. Wichtig sei aber jetzt, dass die jungen Leute künftig an dem Ort ihre Ideen und Kreativität ausleben können. Das Gelände an der Friedrich-Engels-Straße soll als Ersatz für das vor zwei Jahren geschlossene Spartacus-Jugendhaus dienen und Platz für die Angebote des Klubs und S 13 und des Spartacus-Vereins bieten. Das neue Jugendkulturzentrum wird in der Zwischenzeit aber erst einmal in Eigenleistung der Jugendlichen ausgeräumt. Fußbodenbeläge, Tapeten, Heizungs- und Sanitäreinrichtungen werden entfernt. Erst später beginnen die professionellen Arbeiten privater Firmen, die vornehmlich von den Stadtwerken und der Landeshauptstadt getragen werden – insgesamt 740.000 Euro zahlen sie dafür. Die Eigenleistung der Jugendlichen soll etwa 100.000 Euro ausmachen. |




Jugendliche im Arbeitseinsatz, SPD-Oberbürgermeister und Stadtwerke-Geschäftsführer beim Startschuss: Auf dem früheren Gelände der Wasserwirtschaft starteten am Montag die Bauarbeiten für das sozio-kulturelle Modellprojekt freiLand. SPD-Oberbürgermeister Jann Jakobs und Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Paffhausen eröffneten das Vorhaben symbolisch. Dabei überreichte Paffhausen dem SPD-Rathauschef Jakobs den ersten Entwurf für das freiLand-Projekt.