Verlagerung von Eisenhart-Schule erst 2008
Dienstag, 27. Februar 2007

In ihrer gestrigen Fraktionssitzung hat die SPD- Stadtfraktion einen weiteren Ergänzungsantrag zur DS 07/SVV/1029 beschlossen. Der Antrag ist das Ergebnis der im Gespräch mit den Elternvertretern geäußerten Kritik am Standort Burgstraße. Auch wenn die SPD anders als die Umzugsgegner weiterhin die von der Verwaltung vorgeschlagene Zusammenlegung an der Burgstraße als möglich ansieht, wolle man mithelfen, den Zustand des dortigen Gebäudes so zu verbessern, dass dieses bessere Bedingungen für den Schulalltag biete.

„Wir glauben, dass es sinnvoller ist, wenn das wenige Geld der Schulsanierung zugute kommt und nicht in den Ankauf eines Grundstückes und die Errichtung von Container-Provisorien investiert wird,“ erklärte SPD Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

Mit ihrem Antrag wollen die Sozialdemokraten, anders als bisher von der Verwaltung vorgesehen, statt eines Umzug im Sommer 2007 einen schrittweisen Umzug zum Jahr 2008 prüfen lassen. Allerdings sollen Einschulungen bereits für das Schuljahr 2007/08 nur noch am Standort Burgstraße vorgenommen werden. Als Vorraussetzung benennt die SPD die Sicherung beider pädagogischen Konzepte (Eisenhart-Grundschule und Rosa-Luxemburg-Grundschule) am Standort Burgstraße.

Laut Prüfvorschlag der SPD soll im ersten Bauabschnitt die Inselschule bis zum Schuljahresbeginn 2008/09 saniert werden. Zusätzlich zu den auf drängen der SPD bereits von der Verwaltung zugesagten 520.000 Euro , soll die Verwendung von Mitteln aus dem begleitenden Beschluss zum Landtag geprüft werden.

Ein Jahr später, zum Beginn des Schuljahres 2008/09 soll dann der geplante Umzug der Eisenhartschule an den Standort Burgstraße realisiert werden.

 
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