Hausverbot ist falsches Mittel
Dienstag, 10. Oktober 2006

Die SPD-Fraktion sieht das Hausverbot gegen ein Mitglied des Beirates Potsdamer Mitte aufgrund seiner Kritik an der Arbeit des Sanierungsträgers Potsdam als falsche Reaktion an. Der Beirat hat die Aufgabe, die Entwicklung der Mitte als demokratisch von der SVV legitimiertes Gremium zu begleiten.

Dieses Recht darf nicht durch einen Geschäftsführer eines städtischen Unternehmens in dieser Rigorosität eingeschränkt werden.

Damit toleriert die SPD Fraktion nicht die Art, wie hier Vorwürfe durch ein Mitglied des Beirates in der Öffentlichkeit verbreitet werden.

Es ist dringend geboten, die noch offenen Fragen zur Straßenbahnbrücke zu beantworten. Sollten sich diese Mutmaßungen von Herrn Meyerhöfer nicht bestätigen, wird erwartet, dass er sich beim Sanierungsträger in aller Form für seine Aussagen entschuldigt.

 
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