SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Neue Gespräche zur Zukunft von freiLAND und Archiv

Till MeyerIm Kulturaussschuss haben am gestrigen Abend Stadtverordnete aller Fraktionen der Kooperation einem Workshop-Modell zugestimmt, in dem die offenen Fragen zur inhaltlichen Ausgestaltung und Umsetzung des Projektes „freiLAND“ geklärt werden sollen. Der Stadtverordnete Till Meyer: „Die Mitteilungsvorlage zu freiLAND war aus gutem Grund eine Mitteilungs- und keine Beschlussvorlage. Einfach aus dem Grund, weil noch sehr viele Fragen offen und zu klären sind.“

Neue Gespräche seien nicht gegen die Interessen der Jugendlichen gerichtet – sondern im Interesse der Jugendlichen und einer bestmöglichen Lösung. Meyer: „Schnellschüsse haben sich schon oft als hinderlich herausgestellt, weil Projekte gegeneinander ausgespielt oder falsch konzipiert wurden. Das Ziel vieler Jugendlicher ist auch das Ziel der SPD: Die Förderung selbstorganisierter Jugendkultur ohne große Reglementierung und Vorgaben.“

Meyer zufolge müsse im größeren Rahmen und über den Tag hinaus über die Zukunft von Kultur-, Jugendkultur- und Jugendarbeit-Projekten diskutiert werden. Bisher gebe es zu viele Entscheidungen zu Einzelprojekten, Monat für Monat, Sitzung für Sitzung, ohne die gesamtstädtische Entwicklung und Zielsetzung im Blick zu haben. „Da wird hier eine Million und dort eine Million Euro beschlossen – einfach weil sich das viele von uns so wünschen.“

Ziel des neuen Workshop-Modell ist deshalb auch die Beteiligung beider Geschäftsbereiche, die im Themenfeld Jugendkultur und Jugendarbeit aktiv sind. Angesichts der jugendlichen Wünsche, der städtischen Sozialarbeit und Kulturplanung sowie Haushalts-, Stadtentwicklungs- und Demografiefragen müssen Stadtverordnete ihrer Verantwortung gerecht werden. Meyer: „Ich bin der festen Überzeugung, dass man Schiffbauergasse und Jugendclubs, Lindenpark und Archiv, Familienzentren und Soziokultur auch in neuen Konstellationen strukturieren darf und sogar muss, wenn sich Umfeld und Aufgaben ändern.“

Meyer verspricht, dass zeitnah zum Workshop eingeladen wird und das Arbeiten an einer Lösung jetzt erfolgen muss. „Insbesondere für das Archiv drängt die Zeit.“