SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Selbstkritischer Beitrag führt zu Missverständnissen

Auf der Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Potsdam-Mitte/Nord letzten Donnerstag hat der Oberbürgermeister die Entscheidung für das Freiland-Projekt nicht in Zweifel gezogen. Jakobs räumte aber ein, dass er als ehemaliger Jugendamtsleiter schon wesentlich frühzeitiger hätte erkennen müssen, dass der Bedarf für ein solches Projekt groß ist. „Offensichtlich wurde nicht deutlich, dass es sich um einen selbstkritischen Beitrag von mir handelte“, so Jakobs.

Freiland ist auch das Ergebnis großer Versäumnisse von Seiten der Verwaltung und Politik. „Der Bedarf entlud sich für uns scheinbar wie aus dem Nichts. Wir haben die Vorbeben nicht ernst genommen“, so der Oberbürgermeister.

Außerdem sind aus seiner Sicht nicht die CDU/ANW und die FDP die „Gegenbewegung“ in der Stadt. Als Gegenbewegung bezeichnete er stattdessen die Freiland-Jugendlichen, die sich für ihr Projekt einsetzten, da sie die Jugendangebote in der Stadt nicht mehr angenommen haben.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Zu der Entscheidung für Freiland stehe ich. Alle anderen Darstellungen sind falsch und entbehren jeder Grundlage. Es gibt kein Wackeln in dieser Haltung.“