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Andrea Wicklein: "Bundestagsdebatte zum Hochschulpakt belegt Handlungsunfähigkeit der Regierungsfraktionen"

Am Donnerstag hat der Bundestag den SPD-Antrag für einen "Hochschulpakt Plus" beraten. Während die SPD-Fraktion angesichts der gestiegenen Studierendenzahlen finanzielle und strukturelle Verbesserungen beim Hochschulpakt fordert, sehen die Regierungsfraktionen keinen Handlungsbedarf.

Dazu Andrea Wicklein: "Es spricht für sich, dass die Bundesregierung einerseits die Steuern um 6 Milliarden Euro senken will, andererseits die Hochschulen im Stich lässt. Allein diese Steuersenkungen würden bei den Ländern zu Mindereinnahmen von 2,5 Milliarden Euro führen, die in Bildung investiert werden könnten", erklärt Wicklein nach der Debatte.

Angesichts der gestiegenen Studierendennachfrage, des einsetzenden Fachkräftemangels und der demografischen Veränderungen im Land seien, so die SPD-Politikerin, finanzielle und strukturelle Verbesserungen beim Hochschulpakt dringend notwendig.

Wicklein weiter: "Unsere Brandenburger Hochschulen brauchen mehr Bundesengagement. Nach der Studie des Instituts für Hochschulforschung werden im Jahr 2025 rund 46.500 Studierende in Brandenburg prognostiziert. In der Brandenburger Wirtschaft werden ebenfalls bis 2015 rund 200.000 neue Fachkräften gebraucht - vor allem Hochschulabsolventen. Ohne Hilfe des Bundes werden diese Herausforderungen nicht zu bewältigen sein. Bund und Ländern sollten deshalb unverzüglich über die Weiterentwicklung des Hochschulpaktes 2020 reden", fordert Andrea Wicklein.

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