SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Badentscheidung auf solider Grundlage treffen

Bereits am 26.09.2011 vermeldeten Potsdam Zeitungen, dass Oberbürgermeister Jann auf dem Unterbezirksparteitag der Potsdamer SPD am 24.09.2011 erklärt hat, auch die Zwei-Hallen-Variante, also Sanierung der Brauhausberg-Halle als Sportbad und den Neubau eines Bades am Bornstedter Feld prüfe zu lassen. Jakobs ging damit auf einen Vorschlag der BI Brauhausberg ein, die diese Variante ins Spiel gebracht hatte. Eine Entscheidung jedoch, wäre erst nach Vorlage der Berechnungen seriös möglich.

Wenn die Linke nachdem sie am letzten Mittwoch mit ihrem Versuch ein Bad im Norden zu verhindern gescheitert ist, ebenfalls die Prüfung der Zwei-Hallen-Variante für sinnvoll hält, kann man dies dennoch nur begrüßen, fragt sich jedoch warum die Linke erst eine erneute Konfrontation beim Schwimmbad gesucht hat.

Grundlage jeder Entscheidung, auch einer für eine Zwei-Hallen-Variante, muss eine belastbare Variantenberechung sein. „Deshalb ist es richtig sie zu prüfen aber zu früh um sich bereits dafür auszusprechen.“ erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert. „Eine solche Entscheidung wird auf der Grundlage von Zahlen und Fakten getroffen. Wenn sich eine Zwei-Hallen-Variante finanziell darstellen lässt, wäre sie für die wachsende Stadt Potsdam sicher ein gutes Signal.“ so Mike Schubert weiter. Für die SPD bleibt deshalb der Fahrplan gleich, der eine Vorlage der Berechnungen im Dezember vorsieht immer noch richtig. Danach sollte breit in der Öffentlichkeit informiert werden, bevor eine abschließende Entscheidung getroffen wird.