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Andrea Wicklein: Wissenschaftspolitik ist Jobmotor

In der Diskussion zur Hochschulfinanzierung in Brandenburg meldet sich die Mittelstandsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein zu Wort. Die Wirtschaftspolitikerin weist auf die positiven wirtschaftlichen Effekte der Förderung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen in Brandenburg hin: "Wissenschaftspolitik ist immer auch Jobmotor", sagte die Bundestagsabgeordnete am Mittwoch in Potsdam.

"Unsere Brandenburger Hochschulen sind regionale Anker und Motoren des wirtschaftlichen Aufschwungs. Zahlreiche innovative Unternehmen entstehen durch Ausgründungen aus den Hochschulen. Für viele mittelständische Unternehmen ist die Vernetzung mit Hochschule und Wissenschaft eine Voraussetzung für neue Technologien und Produkte. Als Beispiel dafür steht das GO:IN Innovationszentrum im Wissenschaftspark Golm, das bereits 20 Gründungen im Hightech-Bereich zählt, darunter allein fünf Startups aus der Universität Potsdam heraus. Oder in Teltow-Seehof das Helmholtz-Zentrum für Biomaterialentwicklung, das innovative Biomaterialien für medizinische Anwendungen entwickelt und gemeinsam mit der Charité Berlin das Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT) betreibt. Oder das Unternehmen MTU in Ludwigsfelde, das unter anderem in enger Kooperation mit der BTU Cottbus Promotionen betreut. Diese Beispiele zeigen: Es liegt auf der Hand, dass Hightech-Ansiedlungen gerade in der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Hochschulen erfolgen. Diese Kooperationen müssen wir durch optimale Bedingungen an unseren Brandenburger Hochschulen weiter stärken."

"Der weitere Ausbau unserer Wissenschaftslandschaft zahlt sich aus", ist Andrea Wicklein überzeugt. "Es ist jetzt wichtig, die notwendige Haushaltskonsolidierung mit mehr Investitionen in die Hochschulen zu verknüpfen und gerade auch den Bund mehr in Verantwortung zu nehmen. Schuldenbremse und Wissenschaftspolitik dürfen kein Widerspruch sein."

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