SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen

„Frei leben - ohne Gewalt“ ist zwar das gute Recht von Frauen, aber leider steht es noch viel zu oft nur auf dem Papier. Weil das so ist, hat auch in diesem Jahr die SPD Brandenburg vor ihrer Geschäftsstelle erneut „Flagge gezeigt“. Am 25. November, dem internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“, weht vor dem Regine-Hildebrandt-Haus wie bereits in den vergangen Jahren die Fahne von TERRE DES FEMMES. „Frei leben – ohne Gewalt“. Sie wurde zum Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen gehisst. 

Häusliche Gewalt ist dabei immer noch die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen. In Deutschland ist oder war jede vierte Frau Opfer von Häuslicher Gewalt. Dabei ist das Risiko, durch einen Beziehungspartner Gewalt zu erfahren, weitaus höher, als von einem Fremden tätlich angegriffen zu werden. Bildung, Einkommen, Alter und Religionszugehörigkeit sind dabei völlig bedeutungslos. 

Allein im Jahr 2010 flohen in Brandenburg 590 Frauen mit insgesamt 571 Kindern in eine der 23 Frauenhäuser bzw. Frauenschutzwohnungen. Männergewalt gegen Frauen und Mädchen kostet die Gesellschaft jährlich mehrere Milliarden Euro, Kosten für Justiz, Polizei, ärztliche Behandlung und Arbeitsausfälle. 

„Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist Unrecht, oft ein Verbrechen, weder sozial noch demokratisch. Auch in Zukunft wird sozialdemokratische Politik drauf ausgerichtet sein, Frauen zu schützen, zu stärken - mit und für Frauen gerechte Lebensverhältnisse zu schaffen.“, so Ulrike Häfner, stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Frauen und 1. Sprecherin des Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg. Gemeinsam mit Lars Krumrey, dem Leiter der Landesgeschäftsstelle der SPD, nahm sie die Fahnenhissung im Beisein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regine-Hildebrandt-Hauses vor.