SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Jann Jakobs: Das Herz Potsdams zurückerobert

Mit eiligen Schritten gehen wir auf Weihnachten und das Jahresende 2011 zu. Da ist es an der Zeit, Ihnen allen jetzt schon ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest zu wünschen!
Es ist auch Zeit, eine kleine Zwischenbilanz für das ablaufende Jahr zu ziehen. Wir haben ein turbulentes und an manchen Stellen auch schwieriges Jahr erlebt. Für mich war es auch ein erfolgreiches. Mit dem Richtfest für das Landtagsschloss und die Entscheidung über die Bebauung an der Alten Fahrt haben wir Riesenschritte für die Eroberung der Potsdamer Mitte unternommen. Schon in wenigen Jahren schlägt das Herz der Landeshauptstadt wieder am Alten Markt. Dafür haben wir viel getan. Darauf können wir stolz sein!

Unbeirrt haben wir die Sanierung der Schulen und Kitas vorangetrieben – unterstützt auch durch Mittel aus dem Konjunkturprogramm II. Fast 60 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, Landes und Potsdams sind in Vorhaben geflossen. Es wird unter anderem eine Mehrzwecksporthalle entstehen. Nahezu 80 Prozent der Mittel sind an Betriebe direkt aus der Region Berlin-Brandenburg geflossen. Wenn man auf die aktuellen Arbeitslosenzahlen schaut, sieht man den Erfolg: Nur noch 7,2 Prozent der Potsdamerinnen und Potsdamer haben keine Arbeit – einer der niedrigsten Werte seit Jahren und ohnehin einer der niedrigsten in den neuen Bundesländern.

Potsdam wächst pro Jahr um 1500 Menschen. Dieses Wachstum zu meistern, kostet viel Kraft. Wir schaffen 600 neue Kita-Plätze im Jahr und bauen 1000 Wohnungen. Wir verbessern die Infrastruktur, bauen mehr Radwege. Wir sorgen dafür, dass sich 157.000 Bürgerinnen und Bürger heimisch in Potsdam fühlen.

Leider sind in diesem Jahr auch einige negative Schlagzeilen entstanden. Die Vorfälle bei den Stadtwerken und der EWP und die darauf folgende zuweilen hysterische Debatte haben uns veranlasst, die Transparenzkommission ins Leben zu rufen und neue Regeln für die Einhaltung der Regeln transparenten Unternehmenshandelns und Sponsoring der kommunalen Unternehmen aufstellen zu lassen. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit wieder Vertrauen zurückgewinnen. Ich wünschte mir in diesem Zusammenhang auch mehr Schwung durch die Stadtverordneten, die in einem der Aufsichtsräte sitzen. Sie sollten ihre Rechte und Pflichten kennen und wissen, dass sie im Gesamtinteresse der Landeshauptstadt handeln.

Blicken wir auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2012. Wir setzen unsere Arbeit für ein attraktives, modernes, offenes und familienfreundliches Potsdam fort. Und es ist das Jahr Friedrichs des Großen, der 300. Geburtstag feiert. Ich selbst gehe bis dahin in Urlaub und erhole mich ein paar Tage. Zu Weihnachten ist die ganze Familie mit vielen Kindern und Enkelkindern bei uns zu Besuch. 

Feiern Sie ein besinnliches Fest! Und bleiben Sie gesund! 

Ihr Jann Jakobs