SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD Brandenburg wählte neuen Vorstand

Anlässlich der am Samstag, 21.01.2012, im „Haus der Natur“ in Potsdam, durchgeführten Mitgliederversammlung der Brandenburger Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) wurde der Vorstand neu gewählt. Der Landesvorsitzende der Brandenburger AfA, Detlef Baer aus Potsdam-Mittelmark, wurde dabei in geheimer Wahl mit 93% der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Gudrun Utz (Oberhavel) und Robert Crumbach (Potsdam).

In seinem Beitrag „Gute Arbeit für Brandenburg“ betonte der Geschäftsführer des DGB Index Gute Arbeit, Dieter Scholz u.a., dass „Gute Arbeit“ mehr bedeutet, als ausschließlich die Bezahlung. Dass auch für Brandenburg die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland eine Grundvorsaussetzung für „Gute Arbeit“ ist, aber auch die Mitbestimmung der Beschäftigten, eine menschenwürdige Behandlung am Arbeitsplatz sowie Chancengleichheit und Vermeidung jeglicher Diskriminierung am Arbeitsplatz, machte er in seinen Ausführungen deutlich.

Mit einem ähnlichen Thema beschäftigte sich ebenfalls ein Antrag an die AfA-Mitgliederversammlung, der die verantwortlichen Akteure am Arbeitsmarkt auffordert, die für eine aktive Arbeitsmarktpolitik bereitgestellten Mittel im SGB II und III auch zweckadäquat einzusetzen.

In seinem Geschäftsbericht betonte Baer, dass die bereits seit 2004 von der AfA aufgestellte Forderung nach einem Landesvergabegesetz durch die Landesregierung nun verwirklicht wurde. „Gerade in der heutigen Zeit“, stellte Baer fest, „zeigt die Brandenburger Landesregierung, dass sie aktiv gegen Billiglöhne und Lohndumping vorgehen wird und für soziale Gerechtigkeit im Lande eintritt.“

Mit Mike Schubert, Leiter der Kommission „Leitbild Brandenburg 2030“ diskutierten die Teilnehmer der AfA Landeskonferenz am Nachmittag über die Entwicklung im Land Brandenburg in den kommenden Jahren. Dabei wurde deutlich, dass „Gute Arbeit“ und damit verbunden „Gute Einkommen“ sowie die Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung und der Tarifpartner unerlässlich sind für ein lebenswertes Brandenburg auch in Zukunft.