SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Endlich grünes Licht für zwei Aufzüge am Bahnhof Charlottenhof und neuen Bahnsteig am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke

Foto: DBT-Julia Kummerow

Gestern Abend hat der Haushaltsausschuss des Bundestages das Infrastrukturbeschleunigungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 1 Milliarde Euro mit den Stimmen der SPD genehmigt. Die LINKE stimmte dagegen. Die Grünen enthielten sich. In der Projektliste sind zwei Fahrstühle für den Bahnhof Charlottenhof von 930.000 Euro enthalten. Darunter 50.000 im laufenden Jahr und 880.000 Euro im Jahr 2013.

Darüber hinaus sind laut der Projektliste 347.000 Euro für den Neubau des 2. Bahnsteiges am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke vorgesehen, insbesondere für Beleuchtung, Zuwegung und Wegeleitung.

Auch der Potsdamer Hauptbahnhof ist Bestandteil des Programms. Hier sollen für 1,42 Millionen Euro sechs Fahrtreppen und 3 Fahrstühle ersetzt werden. Auch hier sind defekte Rolltreppen und Fahrstühle schon lange ein Ärgernis für die täglichen tausenden Bahnkunden.

"Nicht jahrelange bürokratische Prüfungen, sondern Taten zählen. Am Bahnhof Charlottenhof kann nun endlich ein barrierefreier Zugang in Angriff genommen werden. Ein jahrelanger Missstand an diesem wichtigen Potsdamer Bahnhof wird nun bereits bis Ende 2013 beseitigt. Die heutige Entscheidung zeigt, dass sich der gemeinsame politische Druck vor Ort gelohnt hat", freut sich die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein (SPD) und ergänzt: "Gerade die Barrierefreiheit von Bahnhöfen ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern auch für Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Radfahrer sehr wichtig für die Mobilität und für die Lebensqualität im unmittelbaren Wohnumfeld. Es ist gut, dass die Bundesregierung damit der Forderung der SPD-Bundestagsfraktion gefolgt ist." Allein der Bahnhof Charlottenhof zählt täglich rund 2.500 Bahnkunden.

Laut der Projektliste des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms stehen die Potsdamer Vorhaben am Bahnhof Charlottenhof und am Hauptbahnhof noch unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung der DB Station&Service und Deutsche Bahn AG und eines Unbedenklichkeitstestats durch den Bund.

Tel. für Rückfragen: (030) 22 77 02 74