SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

SPD legt sich auf Verfahren und Standort zum Schwimmbad fest

Die Potsdamer SPD hat sich am gestrigen Abend zu den Ergebnissen der Bad-Werkstatt verständigt. Dabei wurden die vier Varianten sowie mögliche Abstimmungsszenarien vorgestellt. Im Anschluss an die Diskussion stimmten die Teilnehmer sowohl über das favorisierte Abstimmungsverfahren als auch über die favorisierte Variante ab. Die Potsdamer SPD spricht sich im Ergebnis eindeutig für eine Befragung zu zwei Sachverhalten aus. Die Bürgerinnen und Bürger sollen auf einem Stimmzettel über die Frage Neubau oder Sanierung und über die Frage des Standortes Bornstedter Feld oder Brauhausberg abstimmen können. "Eine gleichrangige Abstimmung aller vier Varianten empfehlen wir nicht. Wir wollen ein Ergebnis, das am Ende von allen anerkannt werden kann", so SPD-Unterbezirksvorsitzender Mike Schubert.

Mit der Maßgabe für die wirtschaftlichste Variante entscheidet sich die SPD für einen Schwimmbadneubau am Bornstedter Feld. Das Werkstattergebnis war eindeutig zu dieser Bewertung gelangt. Die Variante Neubau Bornstedter Feld weist mit ca. 2,48 Millionen Euro pro Jahr die geringsten jährlichen Zuschusskosten auf. Dem hingegen wurde für die unter anderem von der Linken bisher favorisierte Zwei-Bäder Lösung zukünftig mit 4,7 Millionen fast doppelt so hohe Kosten verursachen. "Das kann sich die Stadt schlicht nicht leisten", erklärte SPD-Unterbezirksvorsitzender Mike Schubert dazu. 

Schubert weiter: "Es gibt viele Städte die ihre Schwimmbäder schließen mussten, weil ihnen die Kosten über den Kopf gewachsen sind. Das soll Potsdam nicht passieren. Deswegen warnen wir vor allem vor der Variante mit zwei Bädern und vor der aufwendigen Sanierung und Erweiterung des jetzigen Standorts. Dies würde den Haushalt auf Dauer unverantwortlich belasten und weniger Geld für andere wichtige soziale und Infrastrukturprojekte zur Verfügung lassen."