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In Potsdam zu Hause.

SPD-Stadtverordneter Till Meyer zum Waschhaus: Gespräche für Vertragsende gefordert!

Till Meyer

Das Waschhaus kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Bereits in einer fachlichen Evaluierung der Stadt war es schlecht bewertet worden. In der Kritik steht insbesondere Waschhaus-Geschäftsführer Peinke. Jetzt verlassen zwei von vier Gründungsgesellschaftern das sinkende Boot. Damit erhält das größte freie Kulturzentrum des Landes noch mehr Schlagseite. Für kommende Woche ist sogar ein Ausbau des Tresen, Bar- und Biergarteninventars angekündigt. 

Till Meyer, SPD-Stadtverordneter und Mitglied des Kulturauschusses fordert: "Stadt und Land sind aufgefordert, jetzt unverzüglich das Gespräch auf Chefebene zu suchen. Gesprochen werden muss mit den verbliebenen Gesellschaftern, ob und wie der bestehende Vertrag noch ausgefüllt werden kann." Bisherigen städtischen Angaben zufolge kann der Vertrag nicht vor Ende 2013 beendet werden. Meyer: "Die Gesellschafter Kankarowitsch und Liman müssen sich der Frage stellen, ob sie noch anderthalb Jahre ausharren wollen. Ich sehe das nicht. Die Bestellung eines neuen Geschäftsführers in den alten Strukturen unter einem Herrn Peinke ist keine Lösung." 

Angesichts bestehender Pläne der Stadt, nämlich die Neu-Ausschreibung des Waschhauses mit dem Management und Marketing der Schiffbauergasse zu verknüpfen, hätte Meyer zufolge auch ein neuer Geschäftsführer keine Perspektive für eigenständige, geschweige denn planungssichere Arbeit. Meyer: "Das Waschhaus braucht einen neuen Träger. Je eher desto besser!" Eine Prüfung seitens der Stadtverwaltung wird im kommenden Monat ein Ergebnis vorlegen.