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Staudenhof: Sozial verträgliche Stadtsanierung

Zum neuen Umgang der Kooperationsfraktionen mit dem Wohnblock Staudenhof erklärt der Stadtverordnete Pete Heuer: Die von den Kooperationsfraktionen angestrebte neue Beschlusslage zum Staudenhof bringt Gewissheit und Sicherheit: In zehn Jahren wird das Gebäude abgetragen, und es wird Wohnraum am selben Standort und in Miethöhe vergleichbar eines sanierten Staudenhofes zur Verfügung stehen.

Damit lassen sich die Zielstellungen des Leitbautenkonzeptes gleichermaßen wie der Erhalt preiswerten Wohnens auch im künftig neu gestalteten historischen Stadtzentrum durch den Erhalt des kommunalen Wohnungsbestandes erreichen. Es bedarf keines städtebaulichen Wettbewerbes, der die Einpassung des Staudenhofes in den historischen Stadtgrundriss und das Leitbautenkonzept zum Ziel hat. 

Das wäre die Quadratur des Kreises, wie die präsentierten Studien der BI „Mitteschön“ überzeugend aufgezeigt haben. „Mir persönlich war es wichtig, immer auch die BI „Staudenhof“ zu hören, um einen Stadtumbau gegen die Anwohner auszuschließen. Dem wird der neue Antrag gerecht.“ Die Laufzeit von zehn Jahren bietet ausreichend Planungssicherheit – sowohl für die Pro Potsdam, als auch für die Bewohner des in die Jahre gekommenen Plattenbaus. Die finanzielle Machbarkeit und architektonische Umsetzung dieses realistischen Ansatzes soll nunmehr weiterer Handlungsauftrag für die Stadtverwaltung sein. Fakt ist auch, dass mit der Errichtung des neuen so genannten Block V im Sanierungsgebiet mehr Wohnraum entstehen wird, als der alte Staudenhof jetzt hat.