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In Potsdam zu Hause.

Pete Heuer zur Debatte um Staudenhof und Brauhausberg

Scharfenberg nimmt sich selbst nicht ernst
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtfraktion Pete Heuer erklärt: "Frei von eigenen stadtentwicklungspolitischen Konzepten hängt der Linken-Fraktionsvorsitzende das Fähnchen in den Wind. 200 Wohnungen mehr am Brauhausberg werden auf einmal nicht mehr gebraucht. Wohnungen mit zeitgemäßem Standard zu sozialverträglichen Preisen für die Mieter des Staudenhofs werden für ideologische Sandkastenspiele gegen das Leitbautenkonzept missbraucht. Ebenfalls hinweggefegt werden soll das Ergebnis der Bürgerbefragung, für 23 Mio. € einschließlich Teilfinanzierung aus Wohnungsbau die Schwimmhalle am Brauhausberg zu errichten.

Ginge es nach Hans-Jürgen Scharfenberg wären die Finanzen doch immer egal. Wie der Kampf gegen Mietsteigerungen ohne neue Wohnungen erfolgreich sein soll, bleibt sein Geheimnis. Und wie Einraumwohnungen am Staudenhof saniert werden sollen, wenn Menschen darin wohnen, scheint auch nur er selbst zu wissen.

Die Position der SPD ist hingegen klar: Sicherung des Wohnungsbestandes am Staudenhof durch sozial verträglichen Neubau unter Beachtung der Beschlusslage zum Leitbautenkonzept und Umsetzung der Bebauung am Brauhausberg wie durch die Bürgerbefragung ermittelt: Kostenrahmen 23 Mio. €, Wohnungsneubau auf dem verbleibenden Areal. Nicht allein um den Kostenrahmen für das Schwimmbad zu halten, sondern weil Wohnungen in Potsdam dringend gebraucht werden. Die SPD nimmt das Angebot von Linkenchef Sascha Krämer zu einer Debatte über die Entwicklung des Staudenhofareals gerne an. Dazu soll der Antrag der Kooperation auch im Bauausschuss beraten werden."