SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Palais Barberini soll kommen - SPD dringt auf öffentlichen Weg zum Ufer

Morgen steht die Entscheidung zum Palais Barberini in der Stadtverordnetenversammlung an. „Wir haben im Vorfeld beide Bieter gehört; Gertrud Schmack in der vorigen Woche, Albris Lelbach gestern“, informiert Fraktionsvorsitzender Mike Schubert. Der Bauverwaltung und dem Sanierungsträger waren zahlreiche Fragen zum Verfahren gestellt worden. 

„Schlussendlich gab es die Tendenz, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen und den Kaufvertrag mit Herrn Abris Lelbach zu bestätigen“, so Schubert. Leicht gemacht hat sich die Fraktion die Entscheidung nicht. Auf der einen Seite gab es große Sympathien für das Hotelkonzept von Frau Schmack und ihren Mut. Doch auch der zweitplatzierte Bieter hat überzeugend für sein Projekt geworben; baulich und konzeptuell. Die offenen Verfahrensfragen konnten mit Baubeigeordnetem Klipp überwiegend, wenn auch nicht vollständig, geklärt werden. Schließlich galt es aber, zwischen zwei Konzepten und der Sicherheit der Realisierung abzuwägen. Das wird sich auch in unterschiedlichem Abstimmungsverhalten widerspiegeln.

„Wir folgen den Regularien des Bieterwettbewerbs, der mehrere Plätze vorgesehen hat und sind guter Hoffnung, dass das eine gute Lösung für die Potsdamer Mitte wird.“ 

Eine gute Lösung mit öffentlichem Zugang zum Wasser, betont Schubert. „Der Weg zur Alten Fahrt führte durch das Barberini, und das wird wieder so sein.“ Investor Lelbach hat daran keinen Zweifel gelassen. Eine vertragliche Festschreibung fordert die SPD aus den Potsdamer Erfahrungen heraus dennoch. „Wir stehen für öffentliche Uferwege und wissen mittlerweile, dass sie keine Selbstläufer sind“, so Schubert.