SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Alte Post/ Haus des Reisens: Keine Empfehlung des Hauptausschusses

Entgegen anderslautenden Medienberichten gab es am Mittwoch im Hauptausschuss keine Bestätigung für die Realisierung eines Neubaus auf dem Gelände der Alten Post / Haus des Reisens durch die Pro Potsdam.

Die Stadtverordneten haben nicht abgestimmt, sondern den Vorschlag der Verwaltung nach einer Diskussion zu Kenntnis genommen. In der Diskussion hat zumindest die SPD darauf gedrängt, trotz der Probleme mit der Ausschreibung am beschlossenen Ziel der Wiedererrichtung der Alten Post mit der Fassade des Architekten Unger festzuhalten.

Für die SPD-Fraktion erklärt deren Fraktionsvorsitzender Mike Schubert:
"Nur weil die Ausschreibung zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgreich war, sollten wir nicht gleich das städtebauliche Ziel aufgeben. Das Gebäude wird das Stadtbild am Kanal für lange Zeit prägen. Behutsame Stadtentwicklung heißt auch, Entscheidungen nicht übereilt zutreffen. Bevor da etwas Hässliches entsteht, sollte man lieber noch einmal innehalten. Wenn zukünftig die Entwicklung der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Landtag und Kanal weitervorangeschritten ist, lässt sich vielleicht eher ein Investor finden. Denn zur Diskussion gehört auch die Frage, ob unbedingt die städtische Gesellschaft Pro Potsdam diesen Bau errichten muss", so Schubert.

Die SPD wird in der kommenden Sitzung das weitere Vorgehen beraten. Dabei sollen Varianten wie eine erneute Ausschreibung, ein vorläufiger Verzicht auf die Bebauung oder eine Realisierung mit in den Vorgaben des Stadtverordnetenbeschlusses durch die ProPotsdam diskutiert werden.