SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Stadt soll Konzept für mehr studentisches Wohnen in Potsdam erarbeiten

Die SPD-Stadtfraktion will gemeinsam mit der CDU den Oberbürgermeister beauftragen, ein Konzept für mehr studentisches Wohnen zu erarbeiten. Hierzu sollen Gespräche mit dem Studentenwerk Potsdam geführt werden. "Der Mangel an Wohnungen für Studierende ist bekannt. Jetzt müssen wir als Stadt sehen, wo wir das Studentenwerk bei der Schaffung von mehr Wohnraum unterstützen können", so Mike Schubert, Vorsitzender der SPD Stadtfraktion. "Ein Konzept, das die Möglichkeiten der Stadt konkret benennt und Potentiale für mehr Wohnraum aufzeigt, ist eine gute Grundlage. So kann auch das für die Finanzierung des Wohnheimbaus zuständige Land besser in die Pflicht genommen werden."

Die SPD will in Potsdam nicht alle Grundstücke einfach an den Höchstbietenden verkaufen, sondern immer auch soziale Aspekte berücksichtigen. Mit Grundstücken für das Studentenwerk ist genau das möglich. Denn gerade für Studierende herrscht in Potsdam eine besonders prekäre Situation. Zum Studienbeginn bleibt nur wenig Zeit eine Wohnung in Potsdam oder Umgebung zu finden. Die Folge des anziehenden Wohnungsmarktes ist, dass das immer mehr Studierenden nicht rechtzeitig gelingt. So waren zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 erstmals selbst nach der Verlosung der letzten freien Plätze am Tag der freien Vergabe immer noch Studierende ohne Wohnheimplatz und noch 275 Studierende auf der Warteliste des Studentenwerks. "Für die SPD ist daher klar, dass beim studentischen Wohnen mehr geschehen muss. Wir wollen, dass auch die städtische Ebene ihren Beitrag leistet", so Schubert.

Ebenso muss überlegt werden, auf welchen Flächen im städtebaulichen Kontext mehr Wohnungen möglich sind. Auch auf Grundstücken des Studentenwerks Potsdam könnte es hier Potentiale geben.