SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Kampf dem Eichenprozessionsspinner: Schulhöfe, Kitas und Sportplätze

Die SPD Fraktion hat die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf die Tagesordnung des Hauptausschusses setzen lassen. Aus Sicht der SPD ist das bisher von der Stadt dargestellte Konzept dringend zügig zu überdenken. "Vor allem bei Kitas und Schulen fordern wir mehr zu tun als die Raupen abzusammeln", fordert SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert. Das Absammeln der Raupen ist derzeit die Art der Bekämpfung, die laut der öffentliche Erklärung der Stadt für diese Bereiche (Kitas, Schulen, Sportflächen) geplant ist. Lediglich an sechs Punkten in der Stadt soll vom Boden her mit dem zugelassenen Biozid Dipel ES bekämpft werden.

Die SPD fordert die rechtlichen Möglichkeiten einer räumlich begrenzten Bekämpfung aus der Luft zu prüfen. Städte in sechs brandenburgischen Landkreisen werden in diesem Jahr diesen Möglichkeit nutzen. Da mittlerweile jeder vierte Baum in Potsdam befallen ist, soll aus Sicht der SPD der Oberbürgermeister im Rahmen der Gefahrenabwehr und zum Schutz der Gesundheit der Potsdamer Bevölkerung sich dem Vorgehen der anderen Städte und Landkreise anschließen.

Hilfenummer:
Befallene Eichen können unter der Behördenrufnummer 115 gemeldet werden. Je schneller das erfolgt, desto sicherer können die Raupen biologisch zugelassen bekämpft werden.

Nachtrag: Im Hauptausschuss am 24. April ist zugesagt worden, dass Bäume auf "Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind" , wie Schulhöfe etc., einbezogen werden. Meldungen bitte an die Behördenrufnummer 115.

Infomationen der LHP zum Eichenprozessionsspinner