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Klaus Ness: „Im Land hohe Stabilität – Bundestagswahl wird spannend!“

Zu der aktuellen Umfrage von MOZ und Brandenburg Aktuell erklärt Brandenburgs SPD-Generalsekretär Klaus Ness: „Die aktuelle Brandenburg-Umfrage ist im hohen Maße von der augenblicklichen bundespolitischen Stimmung geprägt. Wer die Zahlen genau analysiert, der stellt fest, dass die Brandenburger SPD bei der Sonntagsfrage mit 35 Prozent gegenwärtig 2 Prozentpunkte über ihrem Landtagswahlergebnis von 2009 liegt, bei der Sonntagsfrage im Vergleich zur Bundestagswahl könnte die Brandenburger SPD sogar ein Plus von 6 Prozent verzeichnen. 

Verlierer bei der aktuellen Stimmung im Vergleich zur Bundestags- und Landtagswahl 2009 ist neben den Linken vor allem die FDP, deren frühere Anhänger jetzt offensichtlich zur CDU übergegangen sind. Das führt dazu, dass die Entscheidung über den Gewinn der Direktmandate bei den Bundestagswahlen in Brandenburg, der 2009 noch hauptsächlich zwischen SPD und Linke stattfand, jetzt zu spannenden Duellen zwischen den SPD- und CDU-Kandidaten wird. Besonders bemerkenswert an den Umfrageergebnissen finde ich, dass die Brandenburger – trotz aller Dominanz des Bundestagswahlkampfes – in ihren Wahlabsichten stark zwischen Bundes- und Landespolitik differenzieren. Im Ergebnis zeigt die Umfrage, dass die Brandenburger Landesregierung sich weiterhin auf eine stabile Mehrheit stützen kann, der Ausgang der Bundestagswahl aber völlig offen ist und darum sehr spannend wird. Die Brandenburger SPD wird darum um jeden Wahlkreis kämpfen und will ihren Beitrag leisten, dass bei der Bundestagswahl auf Bundesebene die Schwarzgelbe Koalition abgelöst wird.“