SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Stadtbad mit moderner Architektur wird Potsdams Visitenkarte

Interessant findet Mike Schubert, Fraktionsvorsitzender der SPD, den erstplatzierten Entwurf von gmp im Wettbewerbsverfahren zum Badneubau. „Ein moderner, markanter und die räumlichen Gegebenheiten des Brauhausbergs aufnehmender Entwurf“, so Schuberts erste Reaktion auf die gestrigen Wettbewerbsergebnisse.

„Die drei platzierten Entwürfe haben alle eine moderne Formensprache und passen an diese städtebauliche exponierte Stelle. Noch haben wir keine Gremienbeteiligung gehabt, deswegen sage ich deutlich, dass es meine persönliche Auffassung ist – ich jedoch schließe mich dem Urteil der Jury an: Mit diesem Entwurf wurden die Wettbewerbsaufgaben hervorragend gelöst." „Dass Meinhard von Gerkan mit seinem Büro gmp anonymisiert den ersten Platz belegt hat, freut mich eher als dass es mich schreckt“, fügt er ergänzend hinzu. „Es zeigt, dass Potsdam trotz Niemeyer-Diskussion und Architekturdauerstreit keine Tabuzone für renommierte Büros ist“

Zum Kostenargument stellt Schubert klar: „Der 23-Millionen-Rahmen war ausdrücklich für das Bad bestimmt; ergänzende Elemente wie PKW-Stellplätze waren dort nicht enthalten. Fairerweise muss man das separat sehen.“ Ebenso wichtig wie die reinen Baukosten seien aus seiner Sicht die Betriebskosten auf 30 Jahre gerechnet; was im Bau teilweise teurer zu Buche schlage, könne sich über einen langen Zeitraum deutlich amortisieren.

„Diese Details müssen jetzt von den Stadtwerken aufgearbeitet werden und uns als Beschlussvorlage zur Verfügung gestellt. Wir Stadtverordnete werden den strammen Zeitplan begleiten –  Behandlung der Vorlage über die aktualisierten Rahmenbedingungen für den Badbau im August in den Ausschüssen, auch im Hauptausschuss, und Beschlussfassung im September.“ Wenn es eine Eröffnung des neuen Bads 2016 geben soll, muss das wohl so sein, so Schubert abschließend.

 Alle Informationen zum Wettbewerbsverfahren