SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Anträge gegen steigende Mieten

Potsdams Wohnungsmarkt ist angespannt und die SPD- Stadtfraktion arbeitet mit Hochdruck an Anträgen für die Stadtverordnetenversammlung, damit günstiger Wohnraum erhalten bleibt und neuer entsteht. Auf Anregung der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein soll geprüft werden, zu welchen Konditionen die Wohnungen des Bundes in der Stadt von der Pro Potsdam übernommen werden können. 

Der Antrag „BIMA-Wohnungen“ soll verhindert, dass die bundeseigenen Wohnungen am Markt zu Höchstpreisen verkauft werden und damit die Mieten weiter steigen. Die Pro Potsdam soll diese Wohnungen sozialverträglich entwickeln. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) besitzt und verwaltet in Potsdam 18 Liegenschaften mit 970 Wohnungen. „Besonders wichtig sind die 190 Wohnungen im Stadtteil Potsdam-Drewitz“, so Andrea Wicklein. Die Wohnanlagen der Pro Potsdam in Drewitz werden zur Gartenstadt Potsdam umgestaltet mit dem Ziel, den Stadtteil und das Lebensumfeld der Bewohner aufzuwerten. Die BIMA-Wohnobjekte sind bislang nicht in das Projekt eingebunden. Mehr Wohnraum soll durch den Antrag „Innovative Wohnprojekte fördern“ entstehen. Die Stadt soll private Baugemeinschaften, die Wohnprojekte mit gemeinschaftlichen und partizipatorischen Strukturen planen, unterstützen. Ein Weg der Unterstützung kann sein, dass die Stadt bei Grundstücksverkäufen anstelle von Höchstgeboten Konzeptwettbewerbe anwendet und einen Baumoderator einsetzt, der diese Gruppen bei ihren Vorhaben unterstützt. Ein weiterer Antrag „Kein Verkauf ohne Bedingungen“ fordert, dass keine Grundstücke der Stadt an Investoren veräußert werden, ohne dass bestimmte Bedingungen daran geknüpft werden. Neben der Einhaltung der Mietenbremse, wie sie für die Pro Potsdam gilt, soll von den Investoren ein angemessener Anteil von Wohnungen mit Mietpreisbindung geschaffen oder erhalten werden.