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Neues Umspannwerk in Golm: Investition in Stromnetz und Infrastruktur mit Bürgern abstimmen

Die Potsdamer SPD fordert, die Planungen für den Standort des neuen Umspannwerkes in Golm im Zusammenhang mit der Entscheidung zum genauen Trassenverlauf der 110- KV-Leitung zu treffen.

Auch die Entscheidung darüber, ob eine Innenraumschaltanlage oder, wie derzeit von der EWP vorgesehen, eine Freiluftschaltanlage errichtet wird, sollte erst nach der Entscheidung über den künftigen Standort des neuen Unterwerks getroffen werden.

 „Wir wollen die Freileitung aus dem Ort heraus haben. Und wir sollten die Investitionsentscheidung der EWP nutzen, um Synergien zwischen der erforderlichen und politisch gewollten Umverlegung der 110 kV-Leitung und dem neuen Unterwerk zu erreichen“, bekräftigt SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert noch einmal die Forderung seiner Partei und verweist dabei auf den Antrag seiner Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung.

Formuliertes Ziel darin ist, die Verlegung der Leitungen aus Golm und Marquardt heraus mit einem städtebaulichen Vertrag zu regeln. Auch die Golmer Einwohnerversammlung von Ende August hat das noch einmal bekräftigt.

Dass der Uni-Campus und der Wissenschaftspark einer optimalen Stromversorgung bedürfen, wird von der SPD dabei nicht in Frage gestellt. Schubert, der auch im Aufsichtsrat der EWP sitzt, fordert die EWP und den Oberbürgermeister auf, die Planungen, insbesondere die Standortalternativen und die technische Ausführung umgehend in einer Einwohnerversammlung öffentlich vorzustellen.

  „Bei solchen Projekten braucht es von Beginn an größtmögliche Transparenz und den Wille, frühzeitig auf Einwendungen zu reagieren“, so Schubert.