SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Gedenktafel für Ludwig Levy

Am Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung im Stadthaus wird am Freitag, 6. Dezember eine Gedenktafel zu Ehren von Dr. Ludwig Levy enthüllt. Ludwig Levy war Potsdamer Sozialdemokrat, Anwalt, jüdischer Herkunft und von 1928 bis 1933 SPD-Stadtverordneter. Er erhielt 1933 Berufsverbot und konnte nach Verurteilung und Lagerhaft in Sachsenhausen 1938 nach Palästina flüchten.

"Er hat die Potsdamer Stadtpolitik in der Weimarer Zeit mitgeprägt und wurde dann als Sozialdemokrat und Jude von den Nationalsozialisten geächtet und verfolgt. Wir wollen mit der Gedenktafel sein Andenken ehren", so Mike Schubert, Vorsitzender der SPD-Stadtfraktion.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und der Stadt hat sich die SPD-Fraktion für die Erinnerung stark gemacht. Susan Dean, die Enkelin von Herrn Levy und weitere Familienmitglieder aus England werden ebenfalls zu Gast sein.

Die Familie wird auf Einladung der SPD-Stadtfraktion nach der Feier an einer Führung durch die Innenstadt teilnehmen. Auf dem Programm steht u.a. die Kanzlei in der Friedrich-Ebert-Straße und der Ort der letzten Stadtverordnetenversammlung, das ehemalige Stadtschloss.

Ort: Stadthaus vor dem Saal der Stadtverordnetenversammlung, Freitag, 06. Dezember 2013, 14.30 Uhr