SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Krampnitz ist kein Spekulationsobjekt

Auf die in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 1. März 2014 („Angriff der Spekulanten“) konstruierten Zusammenhänge reagiert SPD-Fraktionsvorsitzender Schubert wie folgt:

Im genannten Artikel wird durch den Autor Jan Bosschaart veröffentlicht: „Was seltsam ist: In derselben Woche, in der die Pantera ihre Krampnitz-Pläne darlegte, forderten SPD und FDP im Potsdamer Bauausschuss einen europaweiten Ideenwettbewerb für die Entwicklung des Areals.“ Da es aufgrund dieses implizierten Zusammenhangs zwischen dem Antrag „Städtebaulicher Ideenwettbewerb Krampnitz“ und der beschriebenen Immobilienvertriebsveranstaltung nun bereits mehrere Nachfragen gab, möchte ich noch einmal auf den Zeitpunkt der Antragstellung verweisen: Er ist unter der Drucksachennummer 13/SVV/0388 am 18.06.2013, also vor über einem halben Jahr, in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht worden. Der Antrag wird seitdem mit der Verwaltung und der Architektenkammer, die das Ansinnen des Antrages unterstützt, beraten und nicht, wie bei der Lektüre des Textes zu vermuten, erst seit Februar 2014.

Einen Zusammenhang zwischen dem von der FDP vorgeschlagenen und von der SPD als Mitantragsteller unterstützten Antrag zu dem Ansinnen der Firma Pantera besteht nach meiner Kenntnis nicht. Als SPD-Fraktions- und Unterbezirksvorsitzender habe ich weder mit Herrn Horst Gräf noch mit Herrn Michael Ries Gespräche zu Krampnitz geführt. Die beschriebene Geschäftspraxis, ein Grundstück zur Entwicklung anzubieten, welches man nicht besitzt, löst bei mir Befremden aus und würde von der SPD nicht unterstützt werden.

Vielmehr hat sich die SPD unter meiner Leitung in den letzten Jahren mit Anträgen zur Einführung der Soziale Bodennutzung, der Mietenbremse oder „Kein Verkauf ohne Bedingungen“ dafür stark gemacht, dem Versuch von Spekulanten, vom Wachstum in Potsdam zu profitieren, einen deutlichen Riegel vorzuschieben. Im Mittelpunkt stand für uns, die Richtlinie für Grundstücksverkäufe der Landeshauptstadt Potsdam zu regeln.

Wir bleiben dabei: Wir wollen die Kaserne Krampnitz mit einer städtischen Gesellschaft als neuen Stadtteil entwickeln und dabei an die guten Erfahrungen bei der Entwicklung des Bornstedter Feldes anknüpfen.

Claus Wartenberg wurde von uns für den Aufsichtsrat nominiert, weil er mehrfach wiedergewählter Ortsbürgermeister von Fahrland ist, in dessen Gemarkung die Kaserne Krampnitz liegt.