SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Trinkwasser: Begehrte Ressource in Potsdam und Umland

Auf Antrag der SPD soll sich die Potsdam um eine mit dem Umland abgestimmte Trinkwasser-Strategie in der Region kümmern. Der Oberbürgermeister soll mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und den Gemeinden Gespräche zur strategischen Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region aufnehmen. Das beschlossen gestern die Stadtverordneten.

„Potsdam und die umliegenden Städte und Gemeinden wachsen seit Jahren. Das hat auch Auswirkungen auf den Bedarf an Trinkwasser. Zum Teil kommt es dabei zu Konkurrenzsituationen zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und der Sicherung der Trinkwasserreservoirs“, erklärt Fraktionsvorsitzender Mike Schubert die Beweggründe für seinen Vorstoß. „Gezeigt  hat sich das zum Beispiel bei der Diskussion um die Trinkwasserschutzzonen für die Wasserwerke in Ferch oder Wildpark oder  bei der Weiterentwicklung der Flächennutzungspläne.“

Durch eine gemeinsame Strategie können Konflikte minimiert und Synergien geschaffen werden. Langfristige Preisstabilität, sicheres Trinkwasser in unserer wachsenden Region, wirtschaftliche Entsorgung von Abwasser und gemeinsame Lösungen bei Zielkonflikten wie zwischen landwirtschaftlicher Nutzung und Trinkwasserschutz nennt Schubert als Arbeitsziele.

„Ich möchte, dass wir das in engem Schulterschluss mit der EWP gestalten“, betont Mike Schubert. Die Geschäftsführung sei dafür sehr aufgeschlossen, muss sich aber natürlich qua Gesellschaftsauftrag an den Potsdamer Interessen orientieren. Der Blick über den Tellerrand müsse politisch gewollt sein. „Diese Richtung haben wir jetzt eingeschlagen“, sagt Schubert. Und blickt mit großem Interesse auf die bevorstehende Präsentation der „Wasserstrategie“ der Energie und Wasser Potsdam Ende des Monats.