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Schneller Schulbeginn in Bornim? Arbeitsgruppe ringt um Lösungen für das Potsdamer Schulproblem

Eine zügige, umsetzbare Lösung für das Grundschulproblem im Potsdamer Norden zu finden  - das ist die wichtigste Aufgabe für die am 8. März tagende Arbeitsgruppe Schulentwicklungsplanung. „Container an der Grundschule Bornstedter Feld oder an der Foerster Grundschule sind für uns keine Option“, bekräftigt Mike Schubert, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Wir wollen Alternativen und kämpfen dafür.“

Unzählige Varianten für alternative Schulstandorte hat die SPD gemeinsam mit engagierten Potsdamern in den vergangenen Wochen in die Diskussion gebracht. Zwei Varianten kristallisieren sich jetzt für Schubert heraus: "Die Grundschule Bornim kann schneller an den Start gehen als gedacht, hier kann sofort begonnen werden zu bauen. Eine Modulschule könnte im Sommer 2015 fertig sein und gemeinsam mit der Turnhalle und vormittags dem Bürgerhaus genutzt werden. Auf dem Grundstück neben der Biosphäre, dem ehemaligen Schwimmhallengrundstück, gibt es deutlich mehr Platz; aber noch kein Baurecht.“ Und andere Pläne, aktuell gerade wieder für Wohnbebauung – doch das ist noch nicht beschlossen und ausdiskutiert; die Skepsis unter den Stadtverordneten ist groß.

„Wenn der Bedarf an Grundschulplätzen im wachsenden Norden so groß ist wie prognostiziert , dann ist es die Verantwortung der Stadt, für Schulen zu sorgen. Dazu stehen wir. Und dafür arbeiten wir morgen in der Arbeitsgruppe. Ich hoffe, dass wir tragfähige Kompromisse finden“, so Schubert.

„Wir müssen den Schulentwicklungsplan im April beschließen, wenn wir noch eine reelle Chance auf Umsetzung haben wollen. Auch die Finanzierung muss stehen. Hier sind alle in der Verantwortung – Verwaltung und Politik.“