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Arbeitsgruppe Schulentwicklung: Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Keine Container an den beiden Grundschulen im Bornstedter Feld und ein schneller Start in Bornim - das sind die gute Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe Schulentwicklung vom 8. März. "Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich aus", freut sich SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

Gemeinsam mit Eltern und Schulvertretern hatte Schubert verschiedenste Standorte untersucht auf der Suche nach schnell umsetzbaren Alternativen. Bornims großer Vorteil war dabei das sofortige Baurecht und die konstruktive AWO als Betreiberin des Bürgerhauses. "Dass die einzige Antwort auf zu wenige Schulplätze im Norden Potsdams Container an bestehenden Grundschulen sein sollen, haben wir nicht akzeptiert. Bornim früher ans Netz zu bringen lag auf der Hand", sagt Schubert.  „Jetzt steht fest, dass hier in einem guten Jahr eine aufwachsende Grundschule ans Netz gehen kann. Vormittags Schule, nachmittags Hort und Bürgerhaus, gemeinsame Turnhalle - eine Stadtteilschule im besten Sinne, wie wir sie am Priesterweg schon haben." Das entspannt den Druck auf Schulplätze im Norden deutlich und schafft Raum für weitere Lösungen. Für die aufwachsenden Schülerzahlen im Norden muss es dennoch weitere Lösungen geben. Sowohl der von SPD und CDU beantragte Standort für eine Modulschule nördlich der Esplande als auch eine Sicherung von Flächen für Grund- und Gesamtschule in Krampnitz, falls der Standort Nedlitzer Holz nicht realisiert werden kann, müssen weitere Bestandteile des Schulentwicklungskonzeptes werden. Außerdem habe die Arbeitsgruppe empfohlen, dass die Entwicklung der Montessori-Schule zur Schule mit Abitur geprüft wird. „Wir haben hart gestritten, doch das Ergebnis lohnt sich“, zeigt sich Schubert erleichtert.