SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Spielplätze sind für alle Kinder da

Wenn nach der Potsdamer Spielplatzsatzung Spielplätze gebaut werden, sind sie für alle Kinder da – eigentlich. Die aktuelle Diskussion im Wohngebiet Ruinenbergkaserne zeigt, dass das nicht immer so ist. „Um solche Fälle künftig auszuschließen, müssen wir die Spielplatzsatzung anpassen", sagt Pete Heuer, SPD. „Das beantragen wir in der Stadtverordnetenversammlung am 2. April."

Für großen Ärger unter den Anwohnern sorgt zur Zeit das Vorgehen eines Investors: Der Spielplatz, der auf Grundlage der städtischen Satzung gebaut worden sein soll, wird gesperrt, nur Mieter der „eigenen Wohnungen" dürfen ihn nutzen. Da er aber nicht der alleinige Bauherr im Gebiet ist, ergibt sich zwangsläufig, dass Nachbarskinder dort nicht gemeinsam spielen können – der eine darf, die andere nicht.

Diskutiert wurde dieses Problem in der Interessenvertretung Bornstedter Feld. „Von dort wurde es auch an mich herangetragen", so Heuer. „Anders als Herr Finken habe ich keine Pressemitteilung daraus gemacht, sondern nach Lösungen gesucht. Der von uns vorgeschlagene Weg kann eine sein. Denn so wie jetzt vom Investor ausgelegt ist die Spielplatzsatzung nicht gedacht. Mit ihr geht es uns ja gerade darum, im Stadtraum die Aufenthaltsqualität zu steigern und dafür zu sorgen, dass Potsdam wirklich eine kinderfreundliche Stadt ist."