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Gemeinsam nach Lösungen suchen - Signal für Eisenbahnbrücke Werder

Die Potsdamer SPD hat in ihrer letzten Fraktionssitzung einen Antrag zur Eisenbahnbrücke Golm-Werder für die Stadtversammlung beschlossen. Auch wenn der Auftrag in Teilen durch die Verwaltung bereits geprüft wird, soll nach den Vorwürfen der Untätigkeit von Potsdam, die insbesondere durch die CDU Kreisvorsitzende Saskia Ludwig vorgetragen wurden, deutlich gemacht werden, dass hinter einer gemeinsamen Lösung für eine Verbesserung der Fahrradanbindung nach Werder die Mehrheit der Potsdamer Stadtverordneten steht.

Werders SPD-Vorsitzender Robert Dambon und Potsdams SPD-Chef Mike Schubert haben sich verständigt, dass Schubert mit der SPD Stadtfraktion für die nächste Stadtverordnetenversammlung in Potsdam einen konkreten Auftrag an den Oberbürgermeister zur Entscheidung stellt.

Die Stadtverordneten sollen den Oberbürgermeister beauftragen, sich gemeinsam mit der Stadt Werder um die Fahrradquerung an der Eisenbahnbrücke zu kümmern. Insbesondere die Schrägen bzw. Rinnen sollen so ertüchtigt werden, dass sie problemloser als bisher mit dem Fahrrad genutzt werden können. Mit der Bahn als Eigentümerin der Brücke sollen zudem umgehend Gespräche zu Möglichkeiten einer Fahrradbrücke parallel zur Eisenbahnbrücke aufgenommen werden. Die SPD will auch prüfen lassen, wie die Strecke in das Radwegekonzept der Stadt als mögliche Beschleunigungsroute im Vergleich zu anderen Routen genutzt und aufgewertet werden kann.

Nach Ansicht der beiden Sozialdemokraten zeige die Diskussion der letzten Woche bei der zum Teil mit falschen Aussagen zur Verantwortlichkeit für die gesamte Brücke agiert wurde, dass es dringend regelmäßiger Abstimmungen zwischen den politischen Gremien in Potsdam, Werder und Schwielowsee bedarf. „Das ist auch ein Auftrag der gewählten Vertreter, nicht nur der Verwaltung“  so Schubert. Vor allem Linke und CDU hatten immer wieder betont, dass die Brücke alleinig in der Verantwortung der Stadt Potsdam stehe.

Schubert und Dambon verwiesen darauf, dass die SPD bei Themen wie Verkehr und ÖPNV und Wasserversorgung in den letzten Monaten immer wieder Vorschläge zu einer besseren Abstimmung gemacht hatte. Auch das Beispiel Schule zeige, dass es dringend notwendig sei, Konsens mit den unmittelbaren Nachbarn zu suchen. "Die Region rückt immer näher zusammen, da muss auch die Politik über die Kirchturmspitze hinaus schauen." Nach der Kommunalwahl, wenn alle Gremien in den Städten und Gemeinden wieder besetzt sind, sollten, so Schubert, Gespräche über eine regelmäßige Abstimmung zwischen den Ausschüssen in Potsdam und den Umlandgemeinden stattfinden.

Wenn der Antrag in der kommenden Stadtverordnetenversammlung gleich beschlossen würde, wäre dies auch ein Zeichen, dass es allen um Lösungen für die Region ginge. "Ich denke das der Antrag nach den Äußerungen von Linken und CDU eine große Mehrheit bekommt." so Schubert.