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SPD: Regio-Stadtbahn für Stadt-Umland-Wettbewerb anmelden

In der Stadtverordnetenversammlung am 7. Mai wird die SPD beantragen, das Projekt Regio-Stadtbahn gemeinsam mit den Umlandgemeinden als ein EU-Förderprojekt vorzuschlagen.

Die neue EU-Fördermittelperiode 2014-2020 hat begonnen. Brüssel gibt wieder viel Geld in die Mitgliedsstaaten zurück und fördert zum Beispiel Infrastrukturprojekte. Das Land Brandenburg lobt einen Wettbewerb für zukunftsfähige Stadt-Umland-Kooperationen aus, für die drei EU-Fonds genutzt werden sollen. Er findet im Sommer 2014 stattfinden. Das Projekt Regio-Stadtbahn könnte von Potsdam und den Umlandgemeinden dafür angemeldet werden.  Das soll geprüft und vorbereitet werden, beantragt die SPD in der Stadtverordnetenversammlung am 7.Mai.

„Das kann eine tolle Gelegenheit sein, dem Projekt Regio-Stadtbahn Schwung zu geben“, sagt Fraktionsvorsitzender Schubert.

Bei der Regio-Stadtbahn; der Zweisystem-Technik, nutzen kurz gesagt Straßenbahnen das Schienennetz der Deutschen Bahn Netz mit. Das System, das u.a. in Karlsruhe, Saarbrücken, Kassel, Chemnitz und Zwickau erfolgreich genutzt wird, könnte einen Potsdamer Verkehrsinfarkt verhindern. Zumindest ist es wert, als Zukunftsalternative genau betrachtet zu werden. Denn die Potsdamer Verkehrsprobleme lassen sich nur gemeinsam mit dem Umland lösen. „Wir brauchen attraktive Alternativen zum Auto anstelle von Pförtnerampeln“, so Schubert.