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Bahnlinien ins Umland stärken

Ob Potsdam und die Umlandgemeinden sich ganz konkret für eine Taktverdichtung der Regionalbahnen einsetzen können, wird in der Stadtverordnetenversammlung am 7. Mai auf Antrag der SPD diskutiert.

Nach der RegioBahn und alternativen Busstrecken will die SPD eine weitere Möglichkeit prüfen lassen, um den öffentlichen Nahverkehr zwischen Potsdam und den Umlandgemeinden zu stärken. „Attraktive Verbindungen mit Bus und Zug bieten die größten Chancen den Verkehr zu entlasten. Wir müssen alle Modelle ernst nehmen, die uns helfen können“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

Deshalb will die SPD die Verwaltung beauftragen, mit dem Verkehrsministerium Gespräche über einen engeren Takt der Regionalbahn zwischen Potsdam und Werder, Potsdam und Schwielowsee sowie Potsdam und Spandau zu führen. Bei der Spandauer Strecke soll auch die Inbetriebnahme der Haltepunkte Bornim und Satzkorn geprüft werden.

Da das Land zusätzliche Züge und Haltepunkte jedoch nicht bezahlt, soll in Anlehnung an das „Prignitz-Konzept“, bei dem durch eine vertraglich vereinbarte Beteiligung der Landkreise die Regionalbahnverbindung erhalten werden konnte, mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Lösung gefunden werden. „Wenn eine solche Beteiligung von Potsdam und Landkreis möglich und gewollt wäre, könnte das schnell Entlastung auf Potsdams Straßen bedeuten, ohne dass teure Investitionen in Fahrzeuge oder Strecken vorgenommen werden müssen“, hofft Mike Schubert.

Dazu sollen gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und den betreffenden Gemeinden Gespräche mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und dem Ministerium des Innern als Kommunalrechtliche Genehmigungsbehörde aufgenommen werden.

Das Ergebnis soll der Stadtverordnetenversammlung im November 2014 vorgelegt werden.