SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Scholle 51

Das Künstler-, Kultur-und Atelierhauses „SCHOLLE 51“ soll planungsrechtlich gesichert werden. Das haben die Stadtverordneten gestern Abend beschlossen und folgten damit dem Dringlichkeitsantrag der SPD.

Die Nutzer der "Scholle 51", das Stadteilnetzwerk Potsdam West und Künstler, Kinder, Musiker, Gäste hatten vor dem Bauausschuss,  per Demo und in offenen Briefen darauf hingewiesen, dass das Kreativhaus bedroht ist, weil der B-Plan geändert wurde. 

Denn die Zweckbindung, die bislang auf dem Grundstück lag, habe die geplante neue Nutzung des Grundstücks durch den Investor und potentiellen Besitzer eben nicht erlaubt.

Die Stadtverordneten waren sich einig darüber, dass B-Plan Festlegungen nicht einfach so per Federstrich geändert werden können von der Verwaltung. Das war vorgesehen, denn mit Aktenvermerk vom 22. Mai 14 erklärte die Bauverwaltung die Funktionslosigkeit der im B-Plan 88 getroffenen Festsetzung „Gemeinbedarfsfläche / Zweckbestimmung KiTa“ für das Grundstück Geschwister-Scholl-Straße 51 und machte so den Weg frei für die Baugenehmigung.

Wie es weiter geht, muss nun neu besprochen werden - aber mit dem "Schutzstatus" aus dem B-Plan.

Auf Antrag der LINKEN wurde die Schollstraße 34 als mögliche  "dauerhafte Lösung" ergänzt.