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In Potsdam zu Hause.

250.000 Euro für Schulsozialarbeit und Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Mit den Haushaltsanträgen der Rathauskooperation werden auf Vorschlag der SPD-Fraktion im Doppelhaushalt 250.000 Euro zur Förderung der Schulsozialarbeit und der Kooperation von Jugendhilfe und Schule bereitgestellt. So können die erfolgreichen Projekte der letzten beiden Jahre, die bisher aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes finanziert wurden, im Rahmen eines kommunalen Förderprogrammes für Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule fortgeführt werden.

Die Mittel bieten auch die Möglichkeit, die Zahl der Schulsozialarbeiter in Potsdam deutlich zu erhöhen. "Schülerinnen und Schüler brauchen in der Schule die besten Möglichkeiten. Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist dabei wichtig, damit niemand mit seinen Problemen allein gelassen wird", wirbt David Kolesnyk, SPD-Stadtverordneter und Vorsitzender des Jugenhilfeausschusses, für das Anliegen. Mit der Aufstockung des Stellenprogrammes für Jugendsozialarbeit von 510 auf 610 Stellen durch die SPD-geführte Landesregierung bietet sich die Chance, dass Potsdam 10 neue Schulsozialarbeiter bekommt. "Derzeit haben wir 10 Schulsozialarbeiter, deren Zahl könnten wir durch das Landesprogramm verdoppeln. Die neuen Mittel im Haushalt sind der Grundstein dafür", zeigt Kolesnyk den großen Sprung auf, der bei der Schulsozialarbeit möglich ist und verweist zugleich auf die nötige Gegenfinanzierung.

Aktuell ist auch das Thema Jugendhilfe und Flüchtlinge. "Bei Kindern und Jugendlichen mit Flüchtlingshintergrund muss die Integration in Kita und Schule sichergestellt sein. Ebenso können Kooperationen von Kinder- und Jugendclubs mit Flüchtlingsunterkünften ein guter Weg sein. Schulsozialarbeit ist bei allem der Schlüssel zwischen Jugendhilfe und Schule", so Kolesnyk. "Es ist darüber hinaus die gesamte Zivilgesellschaft gefragt. Es ist großartig, dass erste Sportvereine unkomplizierte Lösungen gefunden haben, um ihre Sportangebote für Flüchtlinge zu öffnen. Hieran gilt es anzuknüpfen", sagt Kolesnyk abschließend.