SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Rechenzentrum – Jetzt gibt’s „Butter bei die Fische“

Kolesnyk, SPD, freut sich über Start mit klaren Rahmenbedingungen

Anlässlich der gestrigen Sitzung des Plenums zur künftigen Nutzung des Rechenzentrums als Kreativhaus erklärt David Kolesnyk, SPD-Stadtverordneter und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft: "Jetzt geht es los. Mit der konkreten Betreibersuche, einem Vermietungsstart von zwei Etagen ab dem 1. September und einer Miete von 7 €/m² warm inklusive der Betreiberkosten sind die Voraussetzungen geschaffen, ein erfolgreiches neues Kunst- und Kreativquartier an den Start zu bringen."

Erfreulich findet Kolesnyk, dass sich so schnell bereits über 150 Interessenten an Kulturlobby und Stadtverwaltung mit konkreten Bedarfsnennungen gemeldet haben. "So ist nun klar und abschätzbar, in welchen Nutzerbereichen es fürs Erste welches Interesse gibt. Es zeigt auch, wie groß der Bedarf ist. Wobei das Gute ist: Das Rechenzentrum bietet viel Platz", freut sich Kolesnyk.

Der bisherige Mieter, das Land Brandenburg, muss jetzt aber auch weiter "Butter bei die Fische" geben. So wollte das Land eigentlich zum 01. September 2015 komplett ausgezogen sein, wird aber voraussichtlich noch zwei Etagen länger nutzen. "Das ist natürlich ärgerlich, zumal der eigentliche Auszug schon längst hätte geschehen sollen", macht Kolesnyk auf den schon bisher verschobenen Auszugstermin aufmerksam.

"Es gilt, hier auch dem Oberbürgermeister für den guten Vorschlag zur zeitweisen Nutzung des Rechenzentrums zu danken. Auch der Sanierungsträger und die vielen beteiligten Akteure, von der Kulturlobby über die Fachhochschule Potsdam bis hin zum Büro des Oberbürgermeisters, haben zügig, konstruktiv und auch kreativ gearbeitet, um das "Kreativhaus Rechenzentrum" Wirklichkeit werden zu lassen", so Kolesnyk abschließend.