SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

SPD begrüßt sozialen Wohnungsbau durch die ProPotsdam

Die ProPotsdam will bis 2020 1.500 neue Wohnungen in Potsdam bauen; 500 mehr als ursprünglich geplant. Damit baut sie ab jetzt nicht mehr 100, sondern 200 neue Wohnungen pro Jahr. 2010 war vereinbart worden, dass in den nächsten zehn Jahren 1000 neue Wohnungen von der städtischen Gesellschaft gebaut werden sollen.

"Ich begrüße, dass unser kommunales Wohnungsunternehmen damit seinen Anteil am Potsdamer Wohnungsmarkt hält. Gemeinsam mit den Genossenschaften ist und bleibt die ProPotsdam die Mietenbremse schlechthin in unserer Stadt", sagt David Kolesnyk, der für die SPD die Erarbeitung des wohnungspolitischen Konzeptes begleitet. "Auch das Bemühen um eine sozialverträgliche Sanierung der Restitutionsobjekte in der Behlertstraße und am Brauhausberg zeigt, dass die PRO für bezahlbare Mieten tut, was sie kann", geht Kolesnyk auf häufig genannte Kritik an der ProPotsdam ein. Über alle ihre ca. 17.000 Wohnungen liegt die Durchschnittsmiete bei 5,78 Euro/m²kalt - und damit deutlich unter der stadtweiten Durchschnittsmiete von ca. 7 Euro/m².

Auch das Thema von preiswerten Wohnungen im Neubau wird jetzt angegangen. Von den zusätzlich geplanten Wohnungen der ProPotsdam sollen wesentliche Anteile im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstehen. "Mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch im Neubau kommen wir einen großen Schritt voran, unsere Wohnquartiere durchmischt und bezahlbar zu gestalten. Ein gutes Beispiel dazu ist auch die Ausschreibung des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld, bei der nur mit der Bedingung, 75 Prozent Sozialwohnungen zu schaffen, verkauft wird. Dort entstehen so über 150 preiswerte Wohnungen", so Pete Heuer, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. "Wichtig ist aber, dass das Land auch wieder im zweiten Förderweg sozialen Wohnungsbau möglich macht, damit auch Familien mit mittleren Einkommen davon profitieren", sagt Heuer.

Neben dem Bornstedter Feld kann auch das Alte Tram-Depot an der Heinrich-Mann-Allee vom sozialen Wohnungsbauprogramm der ProPotsdam profitieren. Die Stadt hat es in die Gebiete, wo eine Förderung möglich ist, aufgenommen. "Als SPD laden wir hier amSamstag 14 Uhr zur Besichtigung ein. Wir wollen uns vor Ort einen Eindruck vom geplanten Vorhaben machen und freuen uns auf die Führung durch den Geschäftsführer der ProPotsdam, Horst Müller-Zinsius", sagt Marcel Piest, Stadtverordneter und Vorsitzender der SPD in Potsdam Süd. "Damit unser kommunaler Wohnungsbestand noch besser auf die gesamte Mietlage in der Stadt wirkt, muss das Land jetzt zügig die neue Mietpreisbremse für Neuvermietungen auf den Weg bringen. Für Potsdam zeigte zuletzt eine Beispielrechnung, dass Wohnungen mit 43 Prozent mehr als im Mietspiegel vorgesehen in die Neuvermietung gehen.* In Zukunft sind mit der neuen Mietpreisbremse nur noch zehn Prozent über Mietspiegel erlaubt", macht Piest auf den großen Handlungsbedarf aufmerksam.

*http://www.zeit.de/<wbr />wirtschaft/2015-05/<wbr />mietpreisbremse-mietspiegel-<wbr />mieten-deutsche-staedte