SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Im Hinblick auf die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr am heutigen Abend und entsprechende Berichterstattung erklärt der SPD-Stadtverordnete Kai Weber:

"Der Beigeordnete Matthias Klipp ist offenbar der Auffassung, dass es keine Alternativen zu seinen ursprünglichen Planungen gibt. Ich gehe davon aus, dass er das nicht nur belegen, sondern auch so erklären kann, dass Stadtverordnete und Bürger es verstehen.

Die bloße Mitteilungen, dass die geprüften Varianten (z.B. Ausbau des Park-and-Ride-Angebotes, Verbesserung des ÖPNV-Angebotes) jeweils für sich genommen keine ausreichende Schadstoffreduzierung bewirken, kann jedenfalls nicht ausreichen.

Für den von der Stadtverwaltung zugesagten Raum für eine konstruktive Diskussion benötigen wir konkrete Zahlen, die es uns ermöglichen, einzelne Maßnahmen so zu bündeln, dass die gewünschten Effekte erreicht werden. Ein alternativloses Festhalten an den ursprünglichen Planungen macht den versprochenen Diskussionsprozess zur Posse.

Wir Sozialdemokraten haben konkrete Vorschläge gemacht, die auch ohne die neue Aufteilung des Verkehrsraums in der Zeppelinstraße die Schadstoffbelastung reduzieren können. Diese Neuaufteilung kann aus unserer Sicht nur der letzte Schritt sein, wenn ein Bündel anderer Maßnahmen, zu denen ein Ausbau des Park-And-Ride-Angebots in der Pirschheide, eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots oder ein teilweises LKW-Fahrverbot gehören, nicht zu ausreichenden Ergebnissen führen sollten."