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SPD-Fraktion: Hortneubau am Schulstandort der Goethe-Grundschule muss ernsthaft geprüft werden // Ziel sind ausreichend Schulplätze und Sicherung der Stadtteilbibliothek Babelsberg

Dieses Schuljahr gibt es an der Goethe-Grundschule Babelsberg anders als geplant drei erste Klassen. Dafür müssen die Räume der Stadtteilbibliothek umgenutzt werden, die nun voraussichtlich keine Bleibe hat, da auch der Ersatzstandort gekündigt werden soll. "Es ist klar, dass die Grundschulnachfrage in Babelsberg in Zukunft eher steigt als sinkt. Also wird die Dreizügigkeit der Goethe-Grundschule keine Ausnahme bleiben", so Daniel Keller, SPD-Stadtverordneter und Mitglied im Bildungsausschuss.

"Die Lösung wäre ein Hortneubau auf dem Schulgelände. So könnte der Hort aus der Schule ausziehen und dort wäre Platz für eine durchgängige Dreizügigkeit und die Stadtteilbibliothek", so David Kolesnyk, SPD-Stadtverordneter und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Zugleich könnte so vor Ort auch die Problematik der Barrierefreiheit gelöst werden. Mit dem Hortneubau könnte auch eine neue Mensa entstehen, so dass die unbefriedigende und bisher angedachte Lösung der Aula als Mensa nicht mehr nötig ist, die nicht barrierefrei erreichbar wäre."

Es muss jetzt schnell reagiert werden, und die Verwaltung muss zügig die Möglichkeiten für einen Hortneubau prüfen. Es ist klar, dass er zum kommenden Schuljahr noch nicht stehen kann, auch wenn die Prüfung positiv ausfällt. Aber je mehr Zeit vergeht, umso größer wird das Problem", beschreibt Daniel Keller die Situation in Babelsberg. Und weist darauf hin, dass vermutlich im kommenden Jahr wieder drei erste Klassen nötig werden anstelle der geplanten zwei, die Schule derzeit mit den Räumen aber schon an den maximalen Kapazitätsgrenzen ist.