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Zeppelinstraße: Erst besserer Nahverkehr, dann Modellversuch

Erst besserer Nahverkehr, optimierte Ampelschaltungen und Fortschritte für „Park und Ride“, dann ein Modellversuch. Das ist das Ergebnis der „Arbeitsgruppe Verkehr“ der Rathaus-Kooperation, die über den Sommer getagt hat und einen Antrag für die September-Stadtverordnetenversammlung erarbeitet hat.

„Saubere Luft in Potsdam ist wichtig und die Schadstoff-Grenzwerte müssen eingehalten werden, keine Frage“, sagt Kai Weber, Leiter der „Arbeitsgruppe Verkehr“ und SPD-Stadtverordneter aus Potsdam-West. „Wir haben aber von Anfang an deutlich gemacht, dass in der Zeppelinstraße vor einer möglichen Neuaufteilung des Verkehrsraums eine deutliche Verbesserung des ÖPNV-Angebots stehen muss.

 Gemeinsam mit den Grünen und der CDU/ANW haben wir uns deshalb auf ein Vorgehen verständigt, das genau das beinhaltet: Noch in diesem Jahr sollen die Takte der Buslinien 631 und 580 verdichtet und der Bau einer Busspur zwischen Geltow und Potsdam vorbereitet werden“, erläutert Weber. „Gleichzeitig sollen umfangreiche Maßnahmen gestartet werden, zu denen eine Verbesserung der Park&Ride- und Bike&Ride-Möglichkeiten insbesondere an den Bahnhöfen Pirschheide und Charlottenhof gehört.

 Erst im Anschluss soll in einem dreimonatigen Modellversuch geklärt werden, ob eine Neuaufteilung des Straßenraums tatsächlich zur Einhaltung der Grenzwerte in der Zeppelinstraße führt“, sagt Weber und fügt hinzu: „Damit aus gut gemeint nicht schlecht gemacht wird“.

 

Kontakt: Kai Weber, mobil: 0163 69 11 372