SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Presseerklärung zur Schulentwicklungsplanung

Zur Debatte über Änderungen in der Schulentwicklungsplanung im Zuge der neuen Bevölkerungsprognose der Landeshauptstadt Potsdam erklären die SPD-Stadtverordneten im Potsdamer Ausschuss für Bildung und Sport Daniel Keller und Marcel Piest:

Die Landeshauptstadt Potsdam ist in der Pflicht, den gestiegenen Bedarf an öffentlichen Schulplätzen zu decken. Bereits kurzfristig sind in Babelsberg und im Gebiet rund um den Hauptbahnhof durch die Stadt neue Kapazitäten zu schaffen.

Aktuell sind noch viele Fragen offen. Die Suche nach Standorten für dauerhafte Lösungen in beiden Stadtteilen erfordert eine konstruktive Arbeit von Verwaltung und Stadtpolitik. Die Kooperation aus SPD, CDU/ANW und Bündnis 90/Die Grünen kommt dieser Verantwortung nach. Der vorgelegte Fragenkatalog beinhaltet Denkansätze und Vorschläge für Standortprüfungen, die helfen sollen, nach einer gründlichen Analyse und Abwägung aller Fakten und Interessenslagen bestmögliche Lösungen zu finden.

Dieses Vorgehen als "Aktionismus" abqualifizieren zu wollen, ist billige Polemik und dem Sachverhalt nicht angemessen.

Gleiches gilt für die Kritik der LINKEN an der Forderung der Kooperation, bereits heute weitergehende Überlegungen für den Schulstandort Krampnitz anzustellen. Die neue Bevölkerungsprognose zeigt deutlich, dass die Entscheidung für die Errichtung einer Grundschule am Standort Rote Kaserne Ost eben kein Abgesang des Standorts Krampnitz war. Die aktualisierte Bevölkerungsprognose schafft neue sachliche Grundlagen, zeigt die zu erwartenden Bedarfe auf und macht somit weitere Planungen auch für den Potsdamer Norden erforderlich.