SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

SPD-Fraktion fordert Ausbau der Comenius-Schule und eine neue Grundschule an der Heinrich-Mann-Allee

Aus der neuen Bevölkerungsprognose der Landeshauptstadt Potsdam ergibt sich ein Mehrbedarf an Schulplätzen. "Dieser Herausforderung müssen wir uns als eine wachsende Stadt stellen und rechtzeitig auf neue Entwicklungen reagieren. Potsdamer Schüler sollen nicht ihre Grundschulzeit in Übergangslösungen oder in zu vollen Schulen verbringen", sagen Marcel Piest und Daniel Keller, SPD-Stadtverordnete und Mitglieder im Bildungsausschuss.

Kürzlich sorgte die Überlegung, eine neuen Grundschule am Standort der Comenius-Schule zu etablieren, für Verunsicherung in der Elternschaft. "Die Comenius-Schule ist speziell für die Bedürfnisse der Kinder mit sonderpädagogischen Schwerpunkt eingerichtet. Sowohl Schulleitung als auch Elternschaft sind zufrieden mit dem Standort. Eine Umsiedlung der Schule wäre daher wenig sinnvoll", beschreibt Keller die Situation. Die Comenius-Schule stößt derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen, so dass im letzten Jahr schon Klassen und Lehrer an einer Schule im Stadtteil Schlaatz untergebracht werden mussten. Deshalb beantragt die SPD-Fraktion, die Comenius-Schule zu erweitern und sich zum Standort zu bekennen.

Darüber hinaus soll eine Machbarkeitsstudie klären, wie eine Grundschule im Planungsraum 601 am Campus des Humboldt-Gymnasium errichtet werden kann. Denn dort, an der Heinrich-Mann-Allee, werden von der ProPotsdam in den nächsten Jahren weitere Wohnungen gebaut. "Zum einen sollen Kinder kurze Wege zur Grundschule haben und zum anderen ist der bestehende Campus durch öffentliche Verkehrsmittel bestens erschlossen", erklärt Marcel Piest die klaren Vorzüge des Standorts.