SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Pressemitteilung der AG Schwusos Potsdam

Am 17.5.16 soll vor dem Landtag in Potsdam die Regenbogenfahne als Zeichen gegen Homophie und Transphobie gehisst werden. Zur Vorbereitung stützte sich das Protokoll der Landtagspräsidentin auf die Unterstützung von Katte e.V., die u.a. bei der Planung der Veranstaltung halfen und dem Präsidialbüro die Regenbogenfahne zur Verfügung stellen. Außerdem sollte der stellvertretende Bundesvorsitzende des AK Queer der Verdi, Carsten Bock, der außerdem Vorstand von Katte e.V. und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Aidshilfe ist, als Vertreter der LSBTI-Community reden.

Mit Mail vom Mittwoch, dem 11.5.16 wurde Carsten Bock ausgeladen. Stattdessen soll ein Vertreter eines umstrittenen vom Sozialministerium alimentierten Vereins reden. Die Fahne will das Präsidialbüro aber trotzdem behalten.

Dazu erklärt die Vorsitzende der AG Schwusos in der SPD Potsdam und stellvertretende Schwuso-Landesvorsitzende Katja Knappe:

„Es scheint System dahinter zu stecken: Erst lässt man den Potsdamer Verein Katte e.V. und die dortigen Ehrenamtler die Arbeit machen, und dann werden die Lorbeeren an andere verteilt. Wir sind in Potsdam auf das ehrenamtliche Engagement von Katte e.V. mit der Beratungsstelle angewiesen, weil andere, vom Sozialministerium geförderte Vereine eben nicht die Arbeit machen, für die sie bezahlt werden. Es ist bizarr, wenn sich die Landesverwaltung und das Präsidialbüro zum Internationalen Tag gegen Homophobie eine szeneferne Jubelveranstaltung basteln will und diejenigen auslädt, die die Arbeit vor Ort in Brandenburg machen.“