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Schulsozialarbeit kommt an alle öffentlichen Schulen in Potsdam

David Kolesnyk, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt auf Antrag der SPD Fraktion die Verwaltung, mit dem Haushalt für 2017 auch einen konkreten Umsetzungsplan für die Ausweitung der Schulsozialarbeit auf alle öffentlichen Schulen in Potsdam vorzulegen.

"Der Bedarf an Schulsozialarbeit wird von uns nicht nur an Schwerpunktschulen gesehen, sondern im ganzen Stadtgebiet", sagt der Fraktionsvorsitzende Pete Heuer. "Damit können Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern und Schülerinnen und Schüler im Bedarfsfall effektiv und zielgerichtet unterstützt werden."

"Bis 2023 soll es Schulsozialarbeit an allen öffentlichen Schulen in Potsdam geben. Statt an bis jetzt 15 werden dann an etwa 45 Schulen in Potsdam Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Einsatz sein. Der nächste Schritt soll bereits zum nächsten Schuljahr kommen", fasst David Kolesnyk, SPD-Stadtverordneter und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, zusammen.

Durch den Beschluss wird die konkrete Umsetzung des schon beschlossenen Konzeptes Schule-Jugendhilfe Ziel. "Bereits ab dem kommenden Jahr wird es das kommunale Förderprogramm PLUS geben, durch das Schulen Projekte zusammen mit Jugendhilfeträgern und -Einrichtungen umsetzen können. Die vorhandenen Ressourcen können so zueinander gebracht, Probleme besser bewältigt oder zum Beispiel durch Projekte zur Gewaltprävention oder Medienkompetenz von vorn herein vermieden werden", sagt Kolesnyk.

Nach der Einbringung des Haushaltes voraussichtlich im Dezember werden sich die Fachausschüsse mit dem konkreten Vorschlag der Verwaltung befassen.