SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Haushaltsdiskussion 2017 in der SPD-Fraktion:

Daniel Keller - Mitglied im Ausschuss für Bildung und Sport

Keine Extra-Kosten für Flutlicht

Die Potsdamer SPD-Fraktion bekräftigte auf ihrer Haushaltsklausur am vergangenen Wochenende die Beibehaltung der entgeltfreien Nutzung von Sportstätten. Die Verwaltung wird aufgefordert, eine gerechtere Verteilung der Kosten umzusetzen:

"Nutzer von Außensportplätzen sollen nun analog zu den Hallensportlern keine Betriebskosten mehr zahlen. Es ergibt keinen Sinn, dass die Stromkosten für die Flutlichtanlagen von den Sportvereinen getragen werden müssen, jedoch das Licht in Sporthallen entgeltfrei zur Verfügung steht", erklärt Daniel Keller, Babelsberger und Mitglied im Bildungs- und Sportausschuss, seinen Vorstoß. " Auf allen Plätzen ist so ein Nutzungsdruck, dass sich im Trainingsbetrieb keiner aussucht, aus Spaß abends zu spielen."

Auch im langen Streit um die Entgeltordnung des Wohnheims der Sportschule bleibt die SPD-Fraktion ihrer Linie treu. "Eine Differenzierung der Wohnheimmiete nach Sportlern mit und ohne Leistungsauftrag ist für uns nicht zielführend. Wir tragen Verantwortung, dass alle Sportler ihren Schulabschluss unter guten Bedingungen machen können, auch wenn auf dem Lebensweg der Traum von Olympia platzt", bekräftigt Daniel Keller seine fachliche Position. Daher fordert die SPD, den Verwaltungsvorschlag einer Differenzierung der Wohnheimmiete nach Leistungskadern/ Normalschülern aus dem Zukunftsprogramm 2020 zu streichen.

Darüber hinaus gilt aber auch:
Der städtischen Rekordverschuldung von 320 Mio. € stehen am Jahresende nur noch Rücklagen in Höhe von geplant 27 Mio. € gegenüber. Fast 100 Mio. € geplantes Jahresdefizit in 2017 bewirken mehr als nur Wachstumsschmerzen. Wenn die ausstehenden Jahresabschlüsse von 2015 und 2016 nicht eine positive Überraschung bringen, ist der Haushalt mehr als ausgereizt.
Die teils kräftigen Aufwüchse in allen Ausgabebereichen schaffen Raum für viele wichtige Vorhaben. Nur leider steigen die Einnahmen nicht im selben Maß. Augenmaß bleibt deshalb das Gebot der Stunde.